Peilt mit der U 17 das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft an: Trainer Heiko Gerber Foto: Baumann

In den vergangenen vier Jahren standen die U-17-Teams des VfB Stuttgart dreimal im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Dorthin will jetzt Trainer Heiko Gerber auch. Nächste Hürde ist am Sonntag (13 Uhr) der Nachwuchs von Bayern München.

Stuttgart - Die Basis ist gelegt, jetzt geht es für die U 17 des VfB ums Ganze. An diesem Sonntag (13 Uhr, Schlienzstadion) trifft der Nachwuchs auf die punktgleichen Alterskollegen von Bayern München. Es ist das Duell um Platz eins in der U-17-Bundesliga: Der Sieger ist süddeutscher Meister und zieht ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ein. Gegner ist dann Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen. Dank der besseren Tordifferenz genügt dem VfB auch in Unentschieden.

VfB will erfolgreiche Saison krönen

In den vergangenen vier Jahren stand der VfB dreimal im Endspiel um die „Deutsche“, 2013 wurde er Meister. „Die Jungs sind fokussiert und heiß. Wir wollen eine erfolgreiche Saison krönen“, sagt Trainer Heiko Gerber. Das Hinspiel gewann der VfB mit 4:3, weshalb sich auch die Münchner gute Chancen ausrechnen. „Vom fußballerischen Potenzial her sind wir besser“, sagt Trainer Tim Walter, „wir wollen zeigen, dass wir der FC Bayern und die beste Mannschaft in Deutschland sind.“ Heiko Gerber hält dagegen: „Wir als VfB Stuttgart haben immer den Anspruch, im Jugendbereich oben mitzuspielen.“

In Tim Pöhler und Azad Toptik fallen beim VfB immer noch zwei wichtige Offensivkräfte aus. Umso mehr legt Heiko Gerber Wert auf den Teamgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit. „Jeder der Jungs weiß, dass etwas möglich ist“, sagt der ehemalige VfB-Profi. Im Training hat er die Mannschaft noch akribischer als sonst auf den Gegner eingestimmt: „Wir haben die Stärken und Schwächen beider Mannschaften herausgearbeitet und auch taktisch gearbeitet.“ Gerber hat seine Jungs auch mental auf das „Endspiel“ vorbereitet: „Das Wichtigste wird sein, dass jeder einzelne mit Freude, Herz und Leidenschaft spielt und den Augenblick genießt.“

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