Twitter-Reaktionen auf Boris Palmer „Ein Bürgermeister, der noch nah am Menschen ist. Manchmal zu nah“

Von red 

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, steht erneut in der Kritik. Foto: dpa
Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, steht erneut in der Kritik. Foto: dpa

Die Nachricht schlägt Wellen: Tübingens OB Boris Palmer soll einen Studenten angebrüllt haben. Auf Twitter meldet sich auch eine bekannte Ex-Grüne zu Wort: Jutta Ditfurth.

Stuttgart - Boris Palmer auf der Palme: Die Bemerkung „Ach nee, der auch noch“ soll Tübingens Oberbürgermeister derart in Rage gebracht haben, dass der Grünen-Politiker Mitte November in der Tübinger Innenstadt einen Studenten bedrängt und angebrüllt haben soll. Schließlich soll Palmer den jungen Mann gegen dessen Willen fotografiert haben. Das „Schwäbische Tagblatt“ hatte zuerst von dem Vorfall berichtet.

Lesen Sie auch: Was darf ein OB – und was nicht?

Palmer bestreitet den Vorfall nicht. Er habe als Leiter der Ortspolizeibehörde auf dem Heimweg vom Rathaus eine Personenkontrolle durchgeführt, um Verstöße gegen das Ortsrecht zu ahnden. Inzwischen hat der Tübinger OB auch auf Facebook seine Sicht der Dinge kundgetan:

Die Berichterstattung über den Vorfall hat im Netz hohe Wellen geschlagen. Auch eine prominente, wenn auch selbst nicht unumstrittene, Ex-Grünen-Politikerin meldete sich auf Twitter zu Wort: Jutta Ditfurth. Die 67-Jährige nimmt in ihrem Tweet kein Blatt vor dem Mund:

In einen weiteren Tweet verpackte Ditfurth einen Seitenhieb auf ihre frühere Partei, der sie Anfang der 1990er Jahre den Rücken gekehrt hatte:

Andere Twitter-User verweisen auf Boris Palmers Vater, Helmut, der als „Remstal-Rebell“ im Land eine gewisse Bekanntheit erlangte. Über 280 Mal trat Palmer senior bei Kommunalwahlen an.

Wegen seines losen Mundwerks und aufbrausenden Naturells erhielt er immer wieder Strafen wegen Beleidigung und Ordnungswidrigkeiten.

Andere sehen eher den Unterhaltungswert des Vorfalls im Vordergrund:

Lesen Sie jetzt