Im Einsatz für den MTV Stuttgart: WM-Medaillengewinnerin Tabea Alt Foto: Baumann

Kurz vor dem Ende der regulären Saison ist bei den Frauen und den Männern des MTV Stuttgart das Ziel klar: Beide Teams wollen unbedingt ins Finale der Deutschen Turnliga am 2. Dezember in der Ludwigsburger MHP-Arena.

Stuttgart - An diesem Samstag gehen die zwei Bundesliga-Teams des MTV Stuttgart wieder an die Geräte – kurz vor dem Ende der Runde ist bei den Männern und den Frauen das Ziel klar: Beide Teams wollen ins Finale der Deutschen Turnliga am 2. Dezember in der Ludwigsburger MHP-Arena, wo die deutsche Meisterschaft und im kleinen Finale Platz drei vergeben werden. Die MTV-Frauen streben den sechsten Meistertitel nacheinander an – bisher läuft die Saison wie geplant. Der Titelverteidiger führt nach zwei Wettkampftagen die Tabelle an. Bei einem Erfolg an diesem Samstag in Dresden geht die Riege um Tabea Alt wieder als erstplatziertes Team ins Finale.

„Wir reisen nach Dresden, um zu gewinnen“, sagt die MTV- Mannschaftskapitänin Kim Bui – die am entscheidenden Wettkampftag allerdings wie Kim Ruoff nicht an den Start gehen wird. Beide Turnerinnen sind nach Verletzungen und internationalen Einsätzen in der Regenerationsphase.

Gastturnerin Dorien Motten

Als Vierkämpferinnen sind für den MTV in Dresden Elisabeth Seitz und Carina Kröll an den Geräten. Die Bronzemedaillengewinnerin der vergangenen WM, Tabea Alt, zeigt sich am Sprung und an ihrem Paradegerät Schwebebalken. Emelie Petz geht am Sprung, Schwebebalken und am Boden ran, Lisa-Katharina Hill ist am Stufenbarren im Einsatz. Als Gastturnerin verstärkt Dorien Motten das MTV-Team an drei Geräten. „Wenn wir gut durch den Wettkampf kommen, denke ich, dass wir als führende Mannschaft ins Finale in Ludwigsburg einziehen – und dann geht es erneut um die Titelverteidigung“, sagt Trainer Robert Mai.

Die Stuttgarter Männermannschaft dagegen peilt den Einzug ins kleine Finale in Ludwigsburg an. Aktuell steht das Team bei noch zwei ausstehenden Wettkämpfen auf dem vierten Platz, der zum Einzug reichen würde. An diesem Samstag geht es zum Titelfavoriten KTV Straubenhardt, ehe eine Woche später die KTT Heilbronn in die Scharrena kommt. „Unser Fokus liegt definitiv nicht auf dem kommenden Wettkampf in Straubenhardt, sondern wir versuchen beim letzten Heimwettkampf gegen Heilbronn zu bestehen“, sagt Mannschaftskapitän Sebastian Krimmer.

Ob und wie Felix Pohl in den Wettkampf eingreifen kann, ist noch unklar. Er laboriert seit längerem an seiner Fußverletzung. Falls Pohl nicht zum Einsatz kommen sollte, ist klar, dass Philip Sorrer, Daniel Weinert, Alexander Maier und Gastturner Alexey Rostov erneut einen Sechskampf absolvieren müssen.

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