Mit Sprechchören sind Tausende am Sonntag durch die Straßen von Tunis gezogen und haben damit der Opfer des Terroranschlags gedacht, der sich vor knapp zwei Wochen ereignet hat. Foto: EPA

Mit Sprechchören sind Tausende am Sonntag durch die Straßen von Tunis gezogen und haben damit der Opfer des Terroranschlags gedacht, der sich vor knapp zwei Wochen ereignet hat. An dem Marsch nahmen neben führenden tunesischen Politikern auch Frankreichs Präsident François Hollande, Italiens Premier Matteo Renzi und Bundesinnenminister Thomas de Maizière teil.

Tunis - Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Tunis der Opfer des blutigen Terroranschlags auf das tunesische Nationalmuseum vor knapp zwei Wochen gedacht. In Sprechchören riefen die Menschen unter anderem „Freies Tunesien, Terrorismus raus“. An dem Marsch nahmen neben führenden tunesischen Politikern auch Frankreichs Präsident François Hollande, Italiens Premier Matteo Renzi und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) teil. Das tunesische Innenministerium schätze die Zahl der Demonstranten auf rund 20.000.

Ziel des Zuges war das „Bardo“-Nationalmuseum. Extremisten hatten dort vor knapp zwei Wochen 21 Menschen getötet. Die Mehrheit der Opfer vom Attentat am 18. März waren ausländische Urlauber. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich zu der Tat.

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