In Baku spielte die Türkei bei der EM 2021 gegen Wales. Foto: AFP/DAN MULLAN

Bei der Liveübertragung des EM-Spiels zwischen der Türkei und Wales kommt es zeitweise zu Störungen im Sendesignal der ARD. Ursächlich hierfür sind indes technische Probleme am Spielort Baku.

Stuttgart/Baku - Über 4.100 Kilometer liegen zwischen Köln und Baku – eine durchaus stattliche Strecke. An diesem Mittwoch wurde dies nicht nur kundigen Geografen, sondern auch Millionen Fernsehzuschauern vor Augen geführt. Denn: Während der Liveübertragung des EM-Spiels zwischen der Türkei und Wales aus der aserbaidschanischen Hauptstadt kam es während des ersten Durchgangs zu kurzfristigen Bild- und Tonausfällen.

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Die Partie in Baku wurde von der ARD übertragen, die ihre EM-Berichterstattung aus der WDR-Zentrale in Köln fährt. Auch Kommentator Tom Bartels und Experte Thomas Broich saßen während der Begegnung der Gruppe A nicht vor Ort im Stadion, sondern in Köln. Und so bekamen auch sie die Livebild-Probleme direkt zu spüren. Bereits nach wenigen Augenblicken entschuldigte sich Bartels beim Publikum. Und schon kurz darauf war die Ursache für die ARD-Störung bekannt.

Demnach kam es zu massiven technischen Problemen am Spielort Baku in Aserbaidschan. Das bestätigte der europäische Fußballverband (UEFA) noch vor dem Ende des ersten Durchgangs gegenüber dem TV-Sender. Hintergrund: Die UEFA produziert und sendet das sogenannte Weltbild aus den jeweiligen EM-Stadien; die übertragenden TV-Anstalten übernehmen dieses Signal lediglich. Aus diesem Grund waren die kurzfristigen Bild- und Tonausfälle aus Baku nicht nur in der ARD, sondern weltweit auf nahezu allen Kanälen wahrnehmbar.

  
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