Tübingens Kunsthallenchefin in StN-Reihe „Über Kunst“ Nicole Fritz: Museen sollen stärker auf ihr Publikum hören

Von Nikolai B. Forstbauer 

Kann man in einem Museum oder Ausstellungshaus die Besucher an der Programmplanung beteiligen? Tübingens neue Kunsthallendirektorin Nicole Fritz ist überzeugt davon.

Stuttgart - Museen werden sich ­künftig noch mehr an den Interessen ihrer Besucher orientieren. Das sagt Nicole Fritz, seit 1. Januar Direktorin der Kunst­halle ­Tübingen und alleiniger Vorstand der Stiftung Kunsthalle Tübingen, unserer ­Zeitung.

„Gemeinsam Formate entwickeln“

„Ich glaube“, sagt sie, „dass es ­sinnvoll ist, dass sich Museen, aber auch andere öffentliche Institutionen heute verstärkt nach den Bedürfnissen der Menschen ausrichten und mit den Menschen ent­sprechende Formate entwickeln“. Das sei „zeitintensiv und aufwendig“, daraus ergebe „sich aber auch ein Alleinstellungs­merkmal“. 2015 hatte die 48-Jährige Kunsthistorikerin das Kunstmuseum Ravensburg zum Titel „Kunstmuseum des Jahres geführt“.

Am 1. März bietet unsere Zeitung die Möglichkeit, Nicole Fritz exklusiv zu erleben – als Gast der Gesprächsreihe „Über Kunst“ in der Staatsgalerie Stuttgart.

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