VfB-Stuttgart-Sportvorstand Fredi Bobic Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart ist im Spiel gegen Wolfsburg wohl um ein Tor betrogen worden. Mit der Torlinientechnik wäre die Situation eindeutig gewesen. Dennoch spricht sich VfB-Sportvorstand Fredi Bobic gegen die Einführung der Technik aus.

Der VfB Stuttgart ist im Spiel gegen Wolfsburg wohl um ein Tor betrogen worden. Mit der Torlinientechnik wäre die Situation eindeutig gewesen. Dennoch spricht sich VfB-Sportvorstand Fredi Bobic gegen die Einführung der Technik aus.

Wolfsburg - Fredi Bobic traf die erstaunlichste Aussage zur meist diskutierten Szene beim 1:3 seines VfB Stuttgart in Wolfsburg. Obwohl der VfB-Manager sich benachteiligt fühlte und den Schuss von Jungstar Timo Werner in der 30. Minute hinter der Linie wähnte, bevor Wolfsburgs Robin Knoche klärte, hält Bobic nichts von der Einführung der Torlinientechnik. „Ich persönlich mag das Spiel so, wie es ist“, meinte Bobic spät am Abend im ZDF dazu.

Dabei hatte er sich zuvor über die eigentlich konsequente Entscheidung von Schiedsrichter Deniz Aytekin, das vermeintliche Tor nicht zu geben, furchtbar aufgeregt. „Ein anderer Schiedsrichter gibt das Tor vielleicht“, sagte auch VfB-Coach Thomas Schneider verärgert.

Aytekin aber konnte sich einfach nicht sicher sein. Selbst die TV-Bilder gaben nicht eindeutig Aufschluss darüber, ob Knoches waghalsiges, aber erfolgreiches Manöver, den Ball im Fallen volley zu klären, noch rechtzeitig erfolgte. „Ich habe es selbst nicht gesehen“, beteuerte der erst 21 Jahre alte Knoche.

Die spektakuläre Aktion wurde nicht nur vom Schiedsrichter, sondern auch von den Mitspielern belohnt. „Wenn jemandem so etwas gelingt, dann ist das wie ein Tor“, lobte VfL-Spielmacher Diego den Youngster, der nicht nur in der Szene stark auftrumpfte.

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