Die Nummer 33 trug Mario Gomez einst beim VfB Stuttgart – nun ist sie an Daniel Ginczek vergeben. Foto: AP

Die Nummer 33 war einst Markenzeichen von Mario Gomez beim VfB. Nun ist er zurück – muss sich aber eine andere Rückennummer aussuchen.

Stuttgart - Der Profifußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Doch es gibt auch Konstanten. Für Mario Gomez zum Beispiel hängt sie mit seinen Trikots zusammen. Egal, wo er spielte – beim VfB Stuttgart, beim FC Bayern, beim AC Florenz, bei Besiktas Istanbul, beim VfL Wolfsburg –, er trug immer die Rückennummer 33. Doch damit ist nun Schluss.

Tausch untereinander nicht möglich

Mario Gomez kehrt zur Rückrunde zum VfB Stuttgart zurück. Doch im Kader steht bereits ein Spieler mit der Nummer 33: Daniel Ginczek, ebenfalls Stürmer. Und der wird die 33 behalten – weil es gar nicht anders geht. Zumindest, wenn Daniel Ginczek den Verein im Winter nicht verlässt. Die Statuten nämlich sehen vor, dass Spieler eines Vereins innerhalb der Saison nicht untereinander die Rückennummern tauschen können.

Ron-Robert Zieler zum Beispiel könnte von der 16 auf die 1 wechseln, weil Mitch Langerak nicht mehr da ist. Mario Gomez muss sich eine andere freie Nummer aussuchen. Möglich zum Beispiel: Die 9, die bislang Simon Terodde gehörte, oder die 10, die seit dem Weggang von Alexandru Maxim frei ist.

Daniel Ginczek wurde von unserer Zeitung vor einem seiner ersten Spiele für den VfB übrigens auf die gewählte Nummer 33 und den Vergleich mit Mario Gomez angesprochen. Seine Antwort damals: „Wenn ich nur halb so viele Tore schieße wie er, dann habe ich eine gute Karriere vor mir.“ Bald stürmen sie womöglich gemeinsam.

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