Jetzt ist es offiziell: Johnny Depp und Vanessa Paradis haben sich nach 14 Jahren getrennt. Schade, finden wir. Hatten Sie doch unserer Meinung nach wunderbar zusammen gepasst. Weitere Promi-Traumpaare, die sich unserer Meinung nach bedauerlicherweise getrennt haben, sind ... Foto: dpa

Vanessa Paradis und Johnny Depp  haben es getan - weitere Promi-Trennungen in unserer Galerie.

Berlin/Los Angeles - Nach monatelangen Spekulationen ist es jetzt offiziell: „Fluch-der-Karibik“-Star Johnny Depp ist wieder solo. Der 49-Jährige und seine zehn Jahre jüngere Lebensgefährtin Vanessa Paradis haben sich nach 14 Jahren getrennt.

Depp und die französische Schauspielerin und Sängerin galten lange Zeit als eines der Traumpaare der internationalen Filmszene. Die beiden haben zwei Kinder, die 13-jährige Tochter Lily-Rose und den zehnjährigen Sohn Jack. Das Paar sei „freundschaftlich auseinandergegangen“, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung von Depps PR-Agent.

Die Trennung kommt nicht unerwartet: Der letzte gemeinsame Auftritt der zwei liegt schon etwa ein Jahr zurück. Paradis begleitete Depp im Frühjahr nicht zur Premiere seines Films „Dark Shadows“, und sie soll sogar der Geburtstagsparty ferngeblieben sein, die Depp im Mai für Lily-Rose ausrichtete. Die Familie wohnte viele Jahre lang in Südfrankreich, das Paar hatte sich in der Ortschaft Plan de la Tour in der Provence eine Villa gekauft. In zahlreichen Interviews schwärmte Depp vom Leben auf dem Land. Als er sich Anfang 2012 in sein Anwesen in Hollywood zurückzog - um wieder mehr Musik zu machen, wie es damals hieß - galt dies bereits als deutliches Indiz für eine Trennung des einstigen Traumpaares.

Für Paradis war Depp sesshaft geworden

Für Paradis, die zierliche Französin mit der Zahnlücke, die 1987 mit dem Song „Joe le taxi“ über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus bekannt wurde, war Depp sesshaft geworden. Der Frauenschwarm hatte zuvor wenig ausgelassen. Sein wildes Partyleben wertete er später kritisch: „Alkohol und Drogen sind kein Spaß, sondern das Dümmste, was man sich antun kann“, sagte er in einem Interview vor drei Jahren. Er sei dankbar für seine beiden Kinder, die ihn „geerdet“ hätten.

Depp hat bereits eine gescheiterte Ehe hinter sich. In den 1980er Jahren war er kurz mit der Visagistin Lori Allison verheiratet. Später lebte er jeweils vier Jahre mit US-Schauspielerin Winona Ryder und Topmodel Kate Moss zusammen. Mit Vanessa Paradis war er seit 1998 liiert. In den vergangenen Monaten wurden ihm Affären nachgesaht mit Eva Green, Partnerin in „Dark Shadows“, und Amber Heard, Co-Star in „The Rum Diary“, der in Kürze in Deutschland anläuft.

Der Filmstar gilt als einer der bestbezahlten Charakterdarsteller in Hollywood. Er hat nicht nur in Blockbustern wie der „Fluch-der-Karibik“-Reihe mitgespielt, sondern auch in Filmen wie „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) und „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (2005) von Tim Burton oder „Die neun Pforten“ (1999) von Roman Polanski.

Es ist nicht die erste spektakuläre Promi-Trennung der vergangenen Monate: Im Januar hatten sich Model Heidi Klum und Schmusesänger Seal getrennt, kurz zuvor hatten Sängerin Katy Perry und Komiker Russell Brand bekanntgegeben, dass sie sich nach nur einem Jahr Ehe scheiden lassen wollten.

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