Das tschechische Label Brokis ist bekannt für seine außergewöhnlichen Leuchten aus mundgeblasenem Glas wie zum Beispiel die Pendelleuchten „Big One“, die Designerin Lucie Koldová entworfen hat. Foto: Brokis

Wenn die Tage im Winter kürzer werden, sehnen wir uns nach mehr Licht. Eine schöne Leuchte setzt aber auch besondere Akzente und unterstreicht das Interieur wirkungsvoll. 

Stuttgart - Bei der Gestaltung von Leuchten scheinen der Kreativität keine Grenzen gesetzt zu sein, denn in kaum einem anderen Bereich leben sich Designer so frei aus. Dennoch lassen sich auch im Lampendesign Trends und Entwicklungslinien ausfindig machen. Welche Stile, Materialien und Funktionen derzeit favorisiert werden? Das zeigt diese Sammlung aktueller und kommender Designerleuchten, die Barbara Benz, Geschäftsführerin des Einrichtungsunternehmens architare, zusammengestellt hat.

Trend 1: Kunst aus Glas – die neuen transparenten Leuchten

Was gleich beim ersten Blick auf die Leuchten-Neuheiten der kommenden Saison auffällt, sind die vielen Modelle aus Glas. Designer und Hersteller haben den traditionellen Werkstoff neu entdeckt und spielen mit dessen graziler Transparenz. „Wahre Schmuckstücke sind zum Beispiel die Leuchten des tschechischen Labels Brokis, die jahrhundertealte böhmische Glasmachertradition mit modernem Design vereinen,“ erklärt Barbara Benz.

In traditioneller Handarbeit entstehen auch die Leuchten von Eloa, die architare seit diesem Herbst neu in seinem Sortiment führt. Das junge Unternehmen aus Berlin entwirft Hänge-, Steh- und Tischleuchten, deren mundgeblasene Glaskörper wirken, als würden sie frei im Raum schweben. Das Farbspektrum reicht dabei von zarten bis hin zu ausdrucksstarken und kräftigen Farben. „Durch das spezielle Herstellungsverfahren weist jede Leuchte zudem natürliche Unregelmäßigkeiten auf,“ erklärt Barbara Benz, „was ihnen einen individuellen und besonders ausdrucksstarken Charakter verleiht.“

Trend 2:  Leuchten als Kunstobjekt

Kunstobjekt oder Leuchte? Mag sich mancher beim Anblick einiger neuer Lichtquellen fragen. „Oft ist es beides“, so Barbara Benz. Hersteller wie Catellani & Smith, Brand van Egmond oder Moooi überbieten sich mit außergewöhnlichen Entwürfen und Einfällen gegenseitig. So hat Moooi gerade den ersten Kronleuchter mit flexiblen und elastischen Armen lanciert, dessen Umfang und Form individuell eingestellt werden können.

Der italienische Hersteller Flos hat mit seinem Entwurf „Wireline“ eine Pendelleuchte entwickelt, die wie eine Kunstinstallation wirkt. Hierfür sorgt das drei Meter lange bunte Gummikabel, an dem die aus einem transparenten Glasrohr bestehende Leuchte befestigt ist, die den Raum mit diffusen Licht erfüllt.

Trend 3: Kabellos und smart – portable Leuchten

Einer der Trends, der uns – im wahrsten Sinn des Wortes – nun schon einige Zeit begleitet, sind mobile Leuchten mit Akku und ohne Kabel. Doch nachdem die portablen Lichtquellen anfangs vor allem im Outdoor-Bereich zu sehen waren, sind sie nun auch in Wohn-, Schlaf- und Esszimmer gefragt. Viele Hersteller erweitern ihre Kollektionen mit außergewöhnlichen Designerleuchten. Tobias Grau brachte zum Beispiel mit der Akkuleuchte „Salt & Pepper“ eine kleine stimmungsvolle Tischleuchte auf den Markt, bei der die Oberseite des Leuchtenkopfs gleichzeitig als Dimmer dient.

Und auch die neuen tragbaren Leuchten „Takku“ von Artemide und „Mini Geen A“ von Kartell überzeugen mit frischem Design und gut durchdachten Funktionen wie handlichen Griffen, mit denen sich die Tischleuchten überall hin tragen lassen.

Trend 4: Geliebte Klassiker – Tisch- und Stehleuchten

Oft merkt man jetzt im Herbst und Winter, dass irgendwo im Raum noch eine Lichtquelle fehlt. Kleine Tischleuchten und praktische Stehleuchten eignen sich in diesem Fall besonders gut, um punktuell Möbel zu inszenieren oder dunkle Ecken aufzuhellen. Neu im Sortiment von architare ist zum Beispiel die puristische Stehleuchte „Bellhop Floor“ von Edward Barber und Jay Osgerby, die mit schönen Farben und einem spannenden Mix aus verschiedenen Materialien überzeugt. Das Gestell besteht aus robustem Aluminium, der Leuchtenschirm aus Opalglas und der Sockel aus Beton.

Ein Highlight – im wahrsten Sinn des Wortes – ist auch „Eclisse“ von Artemide. Die Leuchte aus den 1960er-Jahren glänzt in der neu aufgelegten Reedition in angesagten Metallic-Lackierungen von Gold bis Kupfer.

„Neben den beispielhaft genannten Neuheiten gibt es aber gerade im Bereich der Tisch- und Stehleuchten eine große Auswahl unterschiedlicher Stile und Funktionen,“ so Barbara Benz.

Trend 5: Occhio – Beleuchtung mit System

Wer sich gerade ganz neu einrichtet und ein ganzheitliches Lichtsystem für alle Räume sucht, für den kann das Lichtsystem von Occhio die perfekte Lösung sein. „Denn der Münchner Leuchtenhersteller Occhio bietet das richtige Licht für jeden Raum und jede Situation in einer durchgängigen Design- und Lichtqualität“, erklärt Barbara Benz. „Hinzu kommt: Alle Leuchten lassen sich unabhängig vom Gebäude über Gesten oder eine App steuern.“ So können die Bewohner verschiedene Szenen kreieren und damit Räume individuell gestalten. Wie das in der Praxis aussieht, kann man in den neuen Werbespots bewundern, die Occhio mit dem dänischen Schauspieler Mads Mikkelsen und der österreichischen Schauspielerin Alma Hasun konzipiert hat.

Und wer wissen möchte, welche Möglichkeiten das System von Occhio für die eigenen Räume bietet, vereinbart am besten einen Termin in den architare Stores in Stuttgart oder Nagold. Als Occhio Premium Partner bietet architare das gesamte Occhio-Sortiment an. Die Inneneinichter*innen und Innenarchitekt*innen von architare zeigen, welche Lichtkonzepte sich damit kreieren lassen.

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