Die Hausbar im Wohnzimmerschrank integriert – diese Möglichkeit bietet "Studimo" von Interlübke. Das Einrichtungsprogramm des Schweizer Design-Duos Franz Hero und Karl Odermatt wurde bereits 1977 erstmals präsentiert und seither immer wieder modernisiert. Die Hausbar ist mit einer ansprechenden LED-Beleuchtung ausgestattet. Foto: Interlübke

Serien wie "Mad Men" sorgen für ihr Comeback: Die Hausbar ist zurück! Wir zeigen Ihnen, wie sie aussehen kann, welches Equipment dazugehört und welche Spirituosen zur Grundausstattung gehören.

In lockerer Runde Gäste einladen und das in die eigene Hausbar. In den Nachkriegsjahren war die Hausbar das Statussymbol schlechthin, in den 90er Jahren galt sie dann als Inbegriff der Spießigkeit. Das änderte sich mit US-Serien wie "Mad Men", die den Stil der 60er Jahre feierten: Kam der Titelheld Don Draper nach Hause, ging er erst einmal an die Hausbar und mixte sich seinen Drink.

Mittlerweile ist es auch bei uns wieder angesagt, raffinierte Drinks im Wohnzimmer zuzubereiten, den Gästen vor dem Essen einen Aperitivo zu servieren oder mit den Freunden Klassiker wie Negroni, Spritz oder einen Shirley Temple zu genießen. Hierfür werden in der Hausbar extravagante Flaschen, wertvolle Spirituosen und schöne Gläser stilvoll inszeniert.

Barschränke passend zu jedem Wohnstil

Der klassische Barschrank ist immer eine gute Wahl. Bis heute haftet diesem Möbel ein Hauch vergangener Zeiten an, zudem bietet es ausreichend Platz, Flaschen und Gläser stilvoll zu präsentieren.

Das Einrichtungshaus architare bietet Modelle von luxuriös wie beispielsweise den beeindruckenden, in elegantes Leder gehüllten Barschrank "Isidoro" von Poltrona Frau, bis hin zu dem modernen und puristischen Barschrank "Guard", den Designer Christian Haas für Schönbuch entworfen hat. "Guard" gibt sich nach außen – je nach Farbe – zurückhaltend und innen glamourös mit effektvollen Spiegelungen und LED-Lichtstreifen. Ein Designstatement ist auch der Wandschrank "Celebrate" von Montana: Innen verspiegelt und mit Strahlern ausgestattet, ist er in 42 Farben von Karibikblau bis Haselnussbraun zu haben.

Der Barwagen – die mobile Hausbar

Sie kommt lässig und klimpernd daher gerollt: die Hausbar auf vier Rädern. Dank des Retrotrends ist auch der Servierwagen zurück, der als Küchenwagen, Beistelltisch oder eben als mobile Bar zum Einsatz kommen kann. Ob Modern-, Vintage- oder Midcentury-Chic, für jeden Einrichtungsstil lässt sich heutzutage das passende Objekt finden. Einen Klassiker aus den 50er Jahren hat der Hersteller Richard Lampert mit dem Barwagen von Herbert Hirches neu aufgelegt – stilecht mit den 50er Jahre Rollen und dem typischen Riffelglas.

Die moderne Interpretation des Klassikers ist "Grace": Der Servierwagen, den Sebastian Herkner entworfen hat, wirkt je nach Farbstellung funktional (schwarz und nachtblau), feminin (rosa) oder glamourös (gold).

Was in jede gute Hausbar gehört

Ganz klar, man möchte mit der eigenen Hausbar nicht mit der zehnseitigen Karte einer Cocktailbar konkurrieren. Aber diese Zutaten sollten nicht fehlen:

• Grundspirituosen: Rum (weiß und braun), Gin, Whiskey, Cognac, Wodka, Wermut, Tequila

• Mix-Getränke: Soda, Tonic Water, Säfte

• Extras: Campari, Sherry

• Zubehör: Flaschenöffner, Korkenzieher, Shaker, Sieb, Messbecher

• Fürs Servieren: Tumbler, Longdrinkgläser, Eiskübel und Eiszange

• Longdrink-, Whiskey- und schöne Weingläser

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