Jossi Wieler, Reid Anderson, Marc-Oliver Hendriks, Armin Petras Foto: Piechowski

Im März 1970 ­beginnt mit John Cranko als erstem Gast die Erfolgsgeschichte des Treffpunkt ­Foyer der StN. Die Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Kohl waren ebenso zu Gast wie Tennisikone Boris Becker oder Stargeigerin Anne-Sophie Mutter. Zum Start ins Foyer-Jubiläumsjahr sind an diesem Freitag Stuttgarts Staatstheater-Intendanten unsere Gäste.

Auftakt mit John Cranko

Vor aller Augen geschehen Wunder selten. Das Stuttgarter Ballett aber sorgte Ende der 1960er Jahre für solch ein Wunder – der Brite John Cranko als Ballettdirektor und eine Kompanie mit Marcia Haydée, Birgit Keil, Egon Madsen und Richard Cragun an der Spitze definierten das Handlungsballett mit Stücken wie „Romeo und Julia“ oder „Onegin“ neu und wurden dafür bei den Aufführungen im heimischen Opernhaus ebenso gefeiert wie auch in New York.

Würde es nicht spannend sein, John Cranko einmal in ganz anderer Umgebung zu erleben? Jürgen Offenbach, damals Kulturressortleiter unserer Zeitung und von 1978 bis 2007 Chefredakteur, regte an, Cranko für ein öffentliches ­Gespräch in das Foyer des damaligen Verlagshauses einzuladen. Im März 1970 ­beginnt so mit John Cranko als erstem Gast die Erfolgsgeschichte des Treffpunkt ­Foyer.

Näher dran an der Prominenz – diese Leitlinie sorgte für Begegnungen mit ­Größen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. So waren die Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Kohl ebenso zu Gast wie Tennisikone Boris Becker und der mehrfache Formel-1-Weltmeister ­Michael Schumacher. Stargeigerin Anne-Sophie Mutter oder die Schauspieler Ben Becker und Otto Sander konnten unsere Leserinnen und Leser ebenso erleben wie Franz Fehrenbach als Bosch-Lenker und ­Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Jubiläum auf großer Bühne

In diesem Jahr feiert unsere Zeitung 45 Jahre Treffpunkt Foyer. Und wie kann der Auftakt im Jubiläumsjahr passender gelingen, denn mit einem Treffpunkt Foyer, in dem auch das Erbe John Crankos ein Thema sein wird. „Staatstheater ­Stuttgart – Erfolgsmodell auch für die ­Zukunft?“ ist der Abend überschrieben.

Das größte Dreispartenhaus der Welt steht vor großen Herausforderungen. Das Opernhaus muss generalsaniert werden, bauliche Erweiterungen stehen auf der Wunschliste. Wie sehen die Baupläne für die „große Lösung“ aus? Welche künstlerischen Schritte sollen so gesichert werden?

Auf großer Bühne – im Mozartsaal der Liederhalle Stuttgar t – sprechen wir an ­diesem Freitag, 20. Februar, mit Ballettintendant Reid ­Anderson, Schauspielintendant ­Armin Petras und Opernintendant Jossi Wieler sowie dem Geschäftsführenden ­Intendanten Marc-Oliver Hendriks. Beginn ist um 19 Uhr. Einlass ist um 18 Uhr. ­Es ­moderiert Nikolai B. Forstbauer, ­Kulturressortleiter unserer Zeitung.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet zudem ein Auftritt des Stuttgarter Balletts. Exklusiv für den ­Treffpunkt ­Foyer unserer Zeitung tanzt das Stuttgarter Ballett die Stücke „Mobile“ (Choreografie: Tomm Rudd) und „Are You As Big As Me?“ (Choreografie: Roman Novitzky).

Freuen Sie sich auf einen Abend im ­Zeichen der Bühnenkunst – auf den ­Treffpunkt Foyer unserer Zeitung mit Reid Anderson, Marc-Oliver Hendriks, Armin Petras, Jossi Wieler sowie Tänzerinnen und Tänzern des Stuttgarter Balletts an diesem Freitag um 19 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart.

Teilnahme: Sie möchten dabei sein? ­Anmelden können Sie sich hier.

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