Hollywood-Star Paul Walker kam am 30. November bei einem Autounfall in Los Angeles ums Leben. Die Trauer und Bestürzung über den Tod des "Fast and the Furious"-Schauspielers kennen keine Grenzen. Kollegen, Fans und Journalisten sind gleichsam schockiert. Foto: dpa

Immer freundlich, stets bescheiden, niemals arrogant und ein Faible für deutsche Frauen und deutsche Autos - so beschreibt Stern-Reporter Frank Siering den Hollywood-Star Paul Walker, der vergangenen Samstag in Los Angeles bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.

Immer freundlich, stets bescheiden, niemals arrogant und ein Faible für deutsche Frauen und deutsche Autos - so beschreibt Stern-Reporter Frank Siering den Hollywood-Star Paul Walker, der vergangenen Samstag in Los Angeles bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.

Los Angeles/Stuttgart - Es war nicht nur ein Schock für Schauspielerkollegen und Fans, als die Nachricht vom tragischen Unfalltod Paul Walkers am vergangenen Samstag die Runde machte. Auch Journalisten waren bestürzt über das schlimme Unglück - und gerade die Journalisten, die den smarten „The Fast and the Furious“-Star kennenlernen durften. 

Walker war nämlich keiner dieser Stars, denen ihr Ruhm zu Kopf gestiegen ist. Das behauptet jedenfalls Reporter Frank Siering auf dem Online-Portal des Stern. Siering hatte den Hollywood-Schauspieler bereits vor elf Jahren kenngelernt. "Ich traf Paul Walker das erste Mal im Jahr 2002 in Miami, Florida. Es war ein Set-Besuch bei Universal. Paul drehte damals den zweiten Teil von "Fast and the Furious". Und genauso, schnell und furios, war unser erstes Treffen", berichtet der Journalist.

"Paul war ein Typ, der immer für andere da war"

Zusammen mit einigen Reportern sei Siering damals an einer Straßenecke gestanden, als zwei aufgemotzte Nissans mit Vollgas um die Kurve fuhren. "Am Steuer des ersten Wagens ein Stuntman. Das zweite Auto wurde von Paul Walker gelenkt. Ein breites Grinsen im Gesicht, als er den Nissan mit Vollbremsung direkt vor der Reportergruppe zum Stillstand brachte. Paul kletterte aus dem Wagenfenster und begrüßte uns mit Handschlag. Sympathisch, nett, keinerlei Attitüde. Wir sprachen über den Film, seine Leidenschaft für schnelle Autos und später am Abend an der Hotelbar über unsere gemeinsame Liebe für das Meer und das Surfen", erinnert sich der Stern-Reporter.

Und Siering weiter: "Er lachte gerne, schwärmte von deutschen Autos, der Autobahn, den deutschen Frauen. Er war ein Typ, der sich wohl fühlte, wenn er das Öl in seinem alten Chevy wechseln konnte und bei Sonnenuntergang im kalifornischen Manhattan Beach mit einem Bier in der Hand und seiner Tochter an der Seite den Wellen zuschauen konnte. Paul war ein Typ, der immer für andere da war, wenn sie ihn brauchten."

Nun wurde Paul Walker jäh aus dem Leben gerissen. Auch Tage nach dem Unglück pilgern zahlreiche Fans des Schauspielers zur Unfallstelle, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

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