In der Bahnunterführung in Weinstadt-Beutelsbach bleibt innerhalb von zwei Wochen der zweite Transporter hängen. Mit einem Trick wird das Fahrzeug aus der misslichen Lage bugsiert.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat die Bahnunterführung in Weinstadt-Beutelsbach (Rems-Murr-Kreis) ihrem Ruf als sogenannte Transporterfalle alle Ehre gemacht. Denn laut der Polizei ist am Montagmittag ein Ford Transit steckengeblieben.
Wie die Polizei mitteilt, war der 65-jährige Fahrer gegen 12.15 Uhr auf der Poststraße unterwegs gewesen und hatte beim Einfahren in die Unterführung offensichtlich die Höhe seines Kastenwagens unterschätzt. Offenbar waren dem Mann diverse diesbezügliche Warnhinweise und -signale nicht aufgefallen.
Er sei schließlich in der Mitte der Unterführung zwischen Fahrbahn und Tunneldecke mit seinem Fahrzeug festgesessen. Den dadurch entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 15.000 Euro. Durch Reduzierung des Reifendrucks sei das Fahrzeug ein Stück abgelassen worden und habe so aus der Unterführung gefahren werden können.
Zuletzt war am Donnerstagabend, 9. April, ein 41-Jähriger mit seinem für die Bemessungen der Bahnunterführung zu hohen Peugeot-Kastenwagen eingefahren und hatte die Tunneldecke gestreift. Dabei war ein Sachschaden von rund 10.000 Euro entstanden. In den vergangenen Jahren sind immer wieder meist ortsunkundige Fahrer mit ihren Transportern und Kastenwagen in der Unterführung hängengeblieben.