Timo Baumgartl wird künftig nicht mehr für den VfB am Ball sein. Foto: Baumann

Der Kader des VfB Stuttgart wird weiter verschlankt. Timo Baumgartl geht zur PSV Eindhoven. Ein Wechsel, der dem Fußball-Zweitligisten eine Menge Geld für den Abwehrspieler bringt.

Stuttgart - Der nächste Abgang steht fest. Timo Baumgartl verlässt den VfB Stuttgart. Der Abwehrspieler geht für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro zur PSV Eindhoven. Der niederländische Renommierclub hatte zuletzt stark um den 23-Jährigen gebuhlt und nun sind sich alle Seiten einig. Die Eindhovener mit Baumgartl sowie die beiden Vereine. Denn der VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hatte im Vorfeld betont, dass Spieler Stuttgart nur verlassen können, wenn der Fußball-Zweitligist davon profitiert.

Finanziell tut das der VfB. Sportlich war Baumgartl zuletzt etwas ins Hintertreffen geraten. In der Rückrunde der Vorsaison kam er nach einer schweren Gehirnerschütterung kaum noch zum Einsatz. Da keimten die ersten Zweifel beim Spieler, und bereits vor der Teilnahme an der U-21-EM ließ der Innenverteidiger durchblicken, dass er in seiner Karriere den nächsten Schritt vollziehen will.

Mark van Bommel freut sich

Die Mannschaft des Ex-Bayern-Profi Mark van Bommel bietet dabei womöglich Champions-League-Perspektiven, da sie in der Qualifikation spielt. Beim VfB wäre Baumgartl nach dem zweiten Abstieg in seiner noch jungen Laufbahn wieder nur die zweite Liga geblieben. Das war ihm zu wenig. Auf den Abgang sind die Stuttgarter, die an diesem Freitag (20.30 Uhr) gegen Hannover 96 in die Saison starten, personell vorbereitet. Es stehen immer noch vier Innenverteidiger im Kader: Marc Oliver Kempf, Marcin Kaminski, Maxime Awoudja und Holger Badstuber. Als Ergänzung stünde sogar noch Talent Luca Mack parat.

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