Leoparden in freier Wildbahn sind gefährliche Tiere. (Symbolbild) Foto: dpa

Im Queen-Elisabeth-Nationalpark in Uganda hat sich eine Tragödie ereignet. Ein zweieinhalb Jahre alter Junge wurde von einem Leoparden getötet.

Kampala - Ein Leopard hat ein Kleinkind in einem Nationalpark in Uganda fortgeschleppt und getötet. Der zweieinhalb Jahre alte Junge sei der Sohn einer Angestellten des Queen-Elizabeth-Nationalparks, sagte am Montag der Sprecher der nationalen Wildtierbehörde, Bashir Hangi. Der Junge war demnach am Freitag unbemerkt einer anderen Mitarbeiterin des Parks hinterhergelaufen und hatte dabei das sichere Haus verlassen. Daraufhin schnappte der Leopard den Jungen, wie Hangi sagte. Ranger seien dem Tier gefolgt und fanden später lediglich Körperteile des Jungen.

Angriffe von Leoparden seien selten

Derartige Angriffe von Leoparden seien selten, sagte Hangi. Der Queen-Elizabeth-Nationalpark im Südwesten von Uganda ist eines der größten Naturschutzgebiete in dem ostafrikanischen Land. Oft sind Unterkünfte und Einrichtungen der Wildtierbehörde innerhalb der Parks nicht umzäunt, genauso wie die Parks selbst.

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