Ben (vorn) und Lena auf der Kaltentaler Abfahrt Foto: Decksmann

Im zweiten Teil unserer Radfahrreihe „Tour de Stuttgart“ nimmt sich StN-Redakteur Tom Hörner den Tallängsweg vor. Zwei seiner Kinder begleiten ihn.

Stuttgart - So lässt man sich den Spätherbst kurz vor Weihnachten gefallen: Die Luft ist kühl, aber trocken – und hin und wieder kommen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein. Die Zeit ist reif, um den zweiten Teil unserer Radfahrreihe „Tour de Stuttgart“ ins Netz zu stellen.

Dieses Mal begeben wird uns auf den ­sogenannten Tallängsweg und durchfahren die Stadt in ihrer ganzen Länge von Süd nach Nord. Eigentlich haben wir uns vorgenommen, in der Reihe die schönsten Strecken Stuttgarts zu präsentieren. Das trifft für den Tallängsweg nur bedingt zu, aber er ist laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) „eine der wichtigsten Radverkehrsachsen Stuttgarts“.

Unsere Karte vom Tallängsweg als PDF zum Herunterladen

Wir starten im Süden auf der Rohrer ­Höhe, rollen hinunter nach Vaihingen. Von dort geht es die Kaltentaler Abfahrt Richtung Heslach, Marienplatz, Schlossplatz, Schlossgarten. In Bad Cannstatt strampeln wir den vor allem von Autofahrern heiß diskutierten Radweg an der Nürnberger Straße entlang bis nach Fellbach. Der komplette Tallängsweg ist rund 20 Kilometer lang und in etwa einer Stunde zu bewältigen. Auf unserem Video, das die jungen Kollegen des Online-Senders Stuggi.TV wieder für uns produziert haben, geht das Ganze natürlich schneller. Im Zeitraffer-Tempo ist man nach gut zwei Minuten am Ziel.

Unser Mann auf dem Rad, Redakteur Tom Hörner, fahrt dieses Mal nicht allein. Er hat zwei seiner Kinder, Ben (12) und Lena (18), dazu überredet, ihn zu begleiten. Die Strecke führt auch an Hauptverkehrsstraßen entlang, ist also nichts für Leute, die am liebsten in Gottes freier Natur radeln. Durch die Weitwinkelperspektive der auf dem Lenker montierten Kamera sehen die Abstände zwischen überholenden Autos und Radfahrern enger aus, als sie es in Wahrheit sind. Keine Bange, wir haben die Kinder keinem unkalkulierbaren Risiko ausgesetzt.

Hier geht's zu unserer ersten "Tour de Stuttgart"

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