Christopher Froome feiert auf dem Podium seinen Triumph. Foto: AP

Das bekannteste Radrennen der Welt war in diesem Jahr auch eine Tour der Typen. Am Ende hieß der Sieger aber zum vierten Mal Christopher Froome.

Paris - Ein Tour-Start, der Deutschland in seinen Bann zog. Ein Dominator, der sich heftigen Angriffen erwehren musste. Ein deutscher Supersprinter, der verletzt aussteigen musste. Ein Topstar, dessen Ausschluss höchst umstritten war. Und ein Kampf um den Gesamtsieg, den es so lange nicht gegeben hatte. Keine Frage: Die 104. Tour de France taugte nicht zum Langweiler – auch wenn das Ende ein gewohntes war.

Christopher Froome hat zum vierten Mal die Frankreichrundfahrt gewonnen. Nur ein weiterer Sieg fehlt dem in Kenia geborenen Briten, um zu den ganz großen Namen des Radsports aufzuschließen. Dass ihn nicht alle Fans und Experten auf einer Stufe mit Anquetil, Merckx, Indurain oder Hinault sehen, dürfte dem Schlaks in Gelb reichlich egal sein. Was Froome mit Blick in die Zukunft mehr beschäftigen dürfte, ist die Konkurrenz – zum Beispiel der Spanier Mikel Landa im eigenen Team.

Doch das ist Zukunftsmusik. Am Sonntag ging die Tour de France mit dem Etappensieg des Niederländers Dylan Groenewegen zu Ende – und nicht wenige am Streckenrand wünschen sich für die kommenden Ausgaben mindestens genauso viel Abwechslung wie diesmal. Und ebenso viele prägende Figuren wie in diesem Jahr:

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