Der Wolf ist in Deutschland (hier ein Tier aus Nordrhein-Westfalen) streng geschützt. Foto: dpa

Im Fall des Wolfes, der vor einem halben Jahr im Südschwarzwald erschossen wurde, nimmt sich das Landeskriminalamt nun mögliche Tatwaffen vor. Die Besitzer hatten sie freiwillig abgegeben.

Freiburg - Im Zusammenhang mit dem getöteten Wolf im Schwarzwald untersuchen Experten derzeit 13 mögliche Tatwaffen. Die Besitzer hatten die Waffen freiwillig abgegeben. Jetzt werden die Jagdgewehre nach Angaben einer Polizeisprecherin im Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts mit dem Projektil, das im leblosen Körper des Wolfs gefunden worden war, abgeglichen. Ergebnisse lägen noch nicht vor. Zuvor hatte der SWR berichtet.

2500 Euro Belohnung für Hinweise auf Täter

Der Wolf war am 8. Juli tot im Schluchsee gefunden worden. Die Untersuchungen ergaben, dass er erschossen wurde. Ein Bündnis aus Naturschutzverbänden und Vereinen hatte im Oktober 2500 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt. Die Staatsanwaltschaft Freiburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt. Der Wolf ist streng geschützt. Sein Abschuss ist eine Straftat.

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