Nach der Bergungsaktion gehen die Ermittlungen weiter. Foto: SDMG

Die Ermittlungen um den Tod eines 66-Jährigen im Feuersee im Stadtbezirk Vaihingen dauern an. Noch gibt es kein Anzeichen dafür, dass es sich um ein Verbrechen gehandelt hat. War es ein Badeunfall?

Stuttgart - Wollte er noch eine Runde im See schwimmen und überschätzte seine Kräfte? Ist er womöglich in Selbsttötungsabsicht ins Wasser gegangen? Nach dem Fund einer Wasserleiche im Feuersee im Stadtbezirk Vaihingen, der in einer Grünanlage zwischen Vollmoeller- und Freibadstraße gelegen ist, hat die Kriminalpolizei noch reichlich Rätsel zu lösen. Immerhin konnte die Identität des Toten geklärt werden, bei dem es sich um einen 66 Jahre alten Mann handelt.

Spaziergänger hatten den Toten am Samstag gegen 12.30 Uhr im Wasser treibend entdeckt. Am Ufer lagen verschiedene Gegenstände, die dem Mann zugeordnet werden konnten. Wie weitere Ermittlungen inzwischen ergeben haben, sind diese Gegenstände offenbar bereits in der Nacht am Ufer gesehen worden. „Weil es aber dunkel war, haben die Zeugen nichts weiter erkennen können“, so ein Polizeisprecher.

Bisher gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der 66-Jähriger das Opfer von Dritten geworden sein könnte. Anzeichen für ein Fremdverschulden seien bisher nicht zu erkennen. Dass der Mann ins Wasser gestürzt sein könnte, gilt als unwahrscheinlich. Dagegen sprechen die abgelegten Gegenstände. Hinweise werden über Telefon 07 11 / 89 90 - 57 78 erbeten.

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