Im Fall des Toten in Reutlingen liegen der Polizei bisher keine Hinweise zu einem Gewaltverbrechen vor. Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb

Der Fall des nackten Toten in einer Schrebergartenkolonie in Reutlingen bleibt weiterhin rätselhaft. Die Obduktion des 41-Jährigen hätte laut Polizei keine Zeichen eines Gewaltverbrechens an den Tag gebracht.

Der Fall des nackten Toten in einer Schrebergartenkolonie in Reutlingen bleibt weiterhin rätselhaft. Die Obduktion des 41-Jährigen hätte laut Polizei keine Zeichen eines Gewaltverbrechens an den Tag gebracht.

Reutlingen - Auch nach der Obduktion des 41-jährigen Toten aus der Gartenhaussiedlung in Reutlingen, kann die Polizei noch nichts Genaues zur Todesursache des Mannes sagen. Der leblose nackte Körper des 41-Jährigen war am Donnerstagmorgen gegen 9.45 Uhr von Pächtern in einem der Schrebergärten am Dietweg gefunden worden. Woran der 41-Jährige starb und wo seine Kleidung ist, war zunächst unklar.

Die Obduktion ergab keine Hinweise darauf, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Dies war zunächst vermutet worden. Eine toxikologische Untersuchungen soll nun Auskunft darüber geben, ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte.

Der Mann habe bis vor kurzem noch in Reutlingen gewohnt und schlief wohl seit geraumer Zeit in seiner Gartenhütte. Zwar habe er selbst ein Grundstück in der Gartenhaussiedlung gepachtet gehabt, seine Leiche lag aber auf einem anderen. Hinweise auf Streit zwischen den Pächtern gebe es nicht, sagte die Polizeisprecherin.

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