Die Pressekonferenz der Polizei und der Staatsanwaltschaft im Mordfall von Endingen. Foto: dpa

Ein 40-Jähriger soll sowohl die Joggerin in Endingen als auch eine Studentin in Kufstein ermordet haben. Die Ermittler sind dem Verdächtigen auf die Spur gekommen, indem sie Lkw-Maut-Daten auswerteten.

Endingen - Die Ermittler im Fall der ermordeten Joggerin in Endingen bei Freiburg sind über die Auswertung von Daten aus der Lastwagen-Maut auf die Spur des Verdächtigen gekommen.

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, waren nach einem ersten Mord im österreichischen Kufstein mehr als 50 000 Datensätze geprüft worden. Nachdem Lkws mit Standzeiten und das Fabrikat herausgefiltert worden waren, hatten die Ermittler Speditionen angeschrieben.

„Konkretisiert hat sich die Spur an diesem Mittwoch“, sagte ein Polizeisprecher. Da hatte sich eine Spedition zurückgemeldet, deren Lastwagen in Frage kam. Ein 40-Jähriger sitzt in U-Haft. Er wird für beide Morde verantwortlich gemacht.

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