War der Ball im Tor, oder nicht? Die DFL entscheidet über die Einführung elektronischer Hilfsmittel für die Schiedsrichter der Bundesliga, um genau das zu entscheiden. Foto: dpa

Bei der WM in Brasilien hatten die Schiedsrichter schon die Technik auf ihrer Seite, nun entscheidet die DFL, ob die Torlinientechnik auch in der Bundesliga eingeführt werden soll.

Frankfurt/Main - Die Fußball-Regel 10 des Weltverbandes Fifa ist einfach: „Ein erzieltes Tor ist gültig, wenn der Ball die Torlinie zwischen den Torpfosten und unterhalb der Querlatte in vollem Umfang überquert...“ Das menschliche Auge ist dabei aber oft überfordert, deshalb wurde den Schiedsrichtern bei der WM in Brasilien eine Torlinientechnologie zur Verfügung gestellt: GoalControl.

Die Bundesligisten entscheiden an diesem Donnerstag darüber, ob so etwas auch in der Bundesliga eingeführt wird. Folgende Systeme stehen zur Debatte:

HAWK-EYE

Das „Falken-Auge“ kommt beim Tennis und in der englischen Premier League zum Einsatz und funktioniert bislang reibungslos. Sieben auf jedes Tor gerichtete Kameras registrieren die Position des Balles zentimetergenau. Einen Torerfolg meldet das System in nur einer Sekunde an den Schiedsrichter. Die Uhr an seinem Handgelenk vibriert und blinkt, es ertönt ein Audio-Hinweis über das Headset. In manchen Stadien wird darüber hinaus in weniger als 20 Sekunden eine grafische Präsentation gezeigt.

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