Gregor Kobel könnte schon bald die VfB-Abwehr dirigieren. Der Schweizer soll für eine Saison ausgeliehen werden. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart verstärkt sich auf der Torhüterposition wohl mit Gregor Kobel. Die Verhandlungen mit 1899 Hoffenheim, wo der 21-Jährige unter Vertrag steht, sind weit gediehen. Doch woran hakt es noch?

Stuttgart - Der VfB Stuttgart arbeitet intensiv daran, die Torwartpositionen im Kader vollends zu besetzen. Dabei deutet viel darauf hin, dass sich der Fußball-Zweitligist Gregor Kobel von 1899 Hoffenheim dazu holt – auf Leihbasis. Denn offenbar sind die Kraichgauer nicht bereit, den 21-jährigen Schweizer zu verkaufen. Zu hoch wird sein Potenzial eingeschätzt, als das ihn den Bundesligist jetzt schon endgültig ziehen lassen würde. Deshalb sind die Verhandlungen offenbar kompliziert. In der Rückrunde der Vorsaison war Kobel an den FC Augsburg ausgeliehen und sammelte Erstliga-Erfahrung.

Kampf um eine Kaufoption

Die VfB-Verantwortlichen Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat sind nun dabei, die letzten Details zu klären. Es geht um eine Kaufoption. Denn wenn möglich soll Kobel bereits am Trainingslager der Stuttgarter in Kitzbühel teilnehmen. Dieses startet an diesem Montag. Der U-21-Nationalspieler wäre nach dem Abgang des Stammkeepers Ron-Robert Zieler (Hannover 96) dann wohl der heißeste Kandidat auf das Trikot mit der Nummer eins. Er müsste aber in einen Zweikampf mit Fabian Bredlow treten, der vom 1. FC Nürnberg geholt wurde. Dritter Torwart ist Jens Grahl. Lange galt auch Marvin Schwäbe (Bröndby IF) als Anwärter auf den Posten zwischen den Pfosten beim VfB. Doch die Dänen verlangen angeblich 2,5 Millionen Euro an Ablöse – zu viel.

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