Die Stadtverwaltung in Ludwigsburg reagiert mit einer Stellungnahme auf den mutmaßlichen Raserunfall am Donnerstag auf der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg.
Der Tod zweier unbeteiligter Frauen, die Opfer eines mutmaßlich illegalen Autorennens in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg wurden, machen Stadt und Stadtverwaltung fassungslos. Das verdeutlich eine Stellungnahme am frühen Freitagmittag. „Diese Tat ist furchtbar. Wir sind alle bestürzt. Wie können Menschen so gewissenlos sein?“, fragt Oberbürgermeister Matthias Knecht. Er legte am Unfallort einen Trauerstrauß ab.
„Wir sind tief erschüttert und wütend über diese fürchterliche Straftat, die den sinnlosen Tod zweier unbeteiligter Menschen verursacht hat“, sagt Knecht. „Und wir sind in tiefer Trauer mit den Angehörigen der beiden Opfer, denen ich mein aufrichtiges Beileid ausspreche. Wir setzen sehr darauf, dass der flüchtige Fahrer gefasst wird und beide nach Recht und Gesetz zur Rechenschaft gezogen werden.“ Der OB bedankte sich bei Polizei und Feuerwehr und allen Einsatzkräften, die seither am Unfallort waren.
Zur Örtlichkeit des Unfalls weist die Stadtverwaltung auf die drei Blitzer im Verlauf der Schwieberdinger Straße zwischen Keplerbrücke und Autobahn hin – an der Keplerbrücke, an der Kreuzung Schwieberdinger Straße/Schlieffenstraße und am Ortsausgang vor der Autobahnanschlussstelle. Ergänzt würden diese drei stationären Messanlagen durch mobile Geschwindigkeitsmessungen, die die Stadt ebenfalls regelmäßig vornehme.
Verstöße, auch solche, die zu Fahrverboten führen, kommen laut Stadtverwaltung in der Schwieberdinger Straße dennoch vor. Im Vergleich zu anderen mehrspurigen Straßen seien diese jedoch nicht überdurchschnittlich. „Auch ein Unfallschwerpunkt war bislang an dieser Stelle nicht zu verzeichnen“, teilt die Stadtverwaltung mit.
Die Stadt Ludwigsburg wird nun, auch in Abstimmung mit der Polizei, beraten wie sie angemessen reagieren könnte. In der Schwieberdinger Straße sind pro Tag 40 000 Fahrzeuge unterwegs.