Im Dezember verunglückte ein 50-Jähriger bei einem S-Bahn-Unfall tödlich. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Im Dezember 2015 war ein 50 Jahre alter Mann in Stuttgart-Feuerbach von einer S-Bahn überrollt worden. Nun wurde das Ermittlungsverfahren zu dem tödlichen Unfall eingestellt. Hier gibt es die Begründung der Staatsanwaltschaft.

Stuttgart - Das Ermittlungsverfahren zum tödlichen S-Bahn-Unfall eines 50-Jährigen vor einem Jahr auf einem Stuttgarter Bahnhof ist eingestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag mit.

Am 17. Dezember 2015 hatte der Mann versucht, eine Bahn zu erreichen, und im letzten Moment seine Hand in die Tür gesteckt. Dabei wurden seine Finger eingeklemmt. Als die Bahn anfuhr, stürzte er und wurde überrolt. Er starb an der Unfallstelle.

Laut Staatsanwaltschaft hat das Fehlverhalten des Fahrgastes zu dem Unfall geführt. Ein Verschulden Dritter sowie einen Defekt der Tür schloss sie aus.

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