Neue Entwicklung nach der tödlichen Messerattacke in Karlsruhe (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Ein 34-Jähriger sitzt nach einem tödlichen Messerangriff in Karlsruhe in einer psychiatrischen Klinik. Der Mann sollte noch am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Karlsruhe - Nach einem tödlichen Messerangriff in Karlsruhe sitzt ein 34-Jähriger in einer psychiatrischen Klinik. Der Mann stehe in dringendem Verdacht, am späten Mittwochabend seinen 55 Jahre alten Mitbewohner mit mehreren Messerstichen getötet zu haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag mit.

Außerdem soll der Angreifer seinem Opfer weitere Verletzungen zugefügt haben, als es bereits tot war. Der 34-Jährige erschien kurz vor Mitternacht auf einem Karlsruher Polizeirevier und gestand seine Tat. Einsatzkräfte hatten den 55-Jährigen tot in der gemeinsamen Wohnung der beiden entdeckt. Die Hintergründe der Tat seien noch unklar.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschuldigte wegen einer psychischen Erkrankung in einem wahnhaften Zustand gehandelt habe, hieß es. Daher habe die Staatsanwaltschaft die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt. Der Mann sollte noch am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

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