Beim Tischtennisbezirkstag Böblingen wurde der bisherige Vorsitzende Andreas Kopp verabschiedet. Einen Nachfolger gibt es noch nicht. Außerdem gab es Änderungen in Sachen Spielbetrieb.
Den Tischtennisbezirk Böblingen gibt es nur noch ein Jahr lang, offiziell wird er 2026 im Rahmen einer großen Reform mit Schwarzwald fusionieren. Beim letzten offiziellen Bezirkstag wurde der scheidende Vorsitzende Andreas Kopp, der nicht mehr kandidierte, in Oberjettingen nach siebeneinhalbjähriger Tätigkeit mit großem Applaus bedacht. „Insgesamt befindet sich alles in einem Zustand, wie ich es gerne übergebe“, nickte er.
Eine fünfköpfige Kommission – bestehend aus Markus Brenner, Michaela Hueck, Charly Koch, Janick Schache und Thomas Verleih – soll nun seinen Nachfolger finden. Die vorübergehende Vakanz ließ keinesfalls die Alarmglocken läuten, mit erfahrenen Funktionären in den jeweiligen Ressorts sieht man das operationale Geschäft nicht gefährdet.
Jürgen Nüssle wurde nach einer gefühlten Ewigkeit in der Rolle des Einzelsport-Ressortleiters gebührend verabschiedet, Mannschaftssport-Ressortleiter Leon Diehl übernimmt sein Aufgabenfeld. Einstimmig wurde der Bezirksausschuss wiedergewählt mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Charly Koch, der auch für die Schiedsrichter zuständig ist, Jürgen und Elisabeth Kersten (Finanzen), Gerd Arnold (Senioren), Thomas Holzapfel (Öffentlichkeitsarbeit), Jochen Kugler (Neue Medien), Achim Pusskeiler (Pokalspielleiter) sowie Jürgen Nüssle und Thomas Verleih (Finanzprüfer).
Neuerungen in Sachen Spielbetrieb gab es auch. Zukünftig soll von der Kreisliga B bis zur Bezirksliga nur noch eine Mannschaft auf- beziehungsweise absteigen, bisher waren es zwei. Bei drei Relegationsteilnehmern wird zukünftig nicht mehr im Modus Jeder-gegen-Jeden, sondern im einfachen K.o.-System gespielt. Zuerst treten die beiden Aufstiegskandidaten gegeneinander an, der Sieger spielt dann gegen den möglichen Absteiger der oberen Liga. Außerdem beschlossen die Anwesenden, Nachverlegungen nun bis zum letzten Spieltag des Rahmenterminplans und somit – in kleineren Ligen – auch noch hinter dem letzten angesetzten Duell einer Halbserie zuzulassen.
In den kommenden Wochen werden die Verantwortlichen nun den gemeinsamen Bezirk Böblingen/Schwarzwald organisatorisch angehen. Die Finanzen werden zum 1. Januar 2026 zusammengelegt, zum 1. Juli erfolgt der sportliche Schulterschluss. Bis dahin gilt es vorhandene Strukturen zusammenzuführen, gegebenenfalls anzupassen und zu optimieren.