Zwei Tischtennisspieler hatten bei der Senioren-Bezirksmeisterschaft in Maichingen die gleiche Sieg- und Satzbilanz. Daher musste die Balldifferenz über den Gesamtsieger entschieden.
24 Tischtennis-Senioren ermittelten in unterschiedlichen Altersklassen ihre diesjährigen Bezirksmeister. „Ein beeindruckender Beweis für die Vitalität in unserem Sport“, sagte Abteilungsleiter Thorsten Höchtl vom ausrichtenden GSV Maichingen. Zusammen mit Helmut Augsburger war er verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Turniers.
Zahlreiche Eltern von Jugendspielern des gastgebenden Vereins bewerkstelligten den Auf- und Abbau in der Halle. „Durch die Anschaffung von vier weiteren Tischen im kommenden Jahr können wir zukünftig auch etwas größere Veranstaltungen auf die Beine stellen“, blickte Höchtl voraus.
Die Titelkämpfe gingen im bewährten Schweizer System in sieben Runden über die Bühne. Gesamtsieger – unabhängig von der Altersklasse – wurde Andreas Dannwolf (SpVgg Weil der Stadt) gefolgt von Jochen Kugler (VfL Herrenberg). Beide gewannen sechs ihrer Einzel und waren auch in der Satzdifferenz (13:5) gleichauf. So fiel die Entscheidung in der Ballbilanz, hier hatte Dannwolf (+ 44) gegenüber Kugler (+ 32) die Nase vorn.
Auf den weiteren Plätzen in der Gesamtwertung landeten Sebastian Schulz (SpVgg Weil der Stadt), Thommy Pagel (VfL Herrenberg) und Wolfgang Schucker (TTF Schönaich) mit jeweils fünf Siegen und zwei Niederlagen. Dahinter warteten gleich mehrere Akteure mit einer 4:3-Bilanz auf, darunter alle fünf Teilnehmer vom SV Rohrau sowie Gerd Arnold (SV Böblingen).