Mit Zweisamkeit an Wochenenden lässt sich die Beziehung auffrischen Foto: Antonio Guillem / Shutterstock.com

Bei langjährigen Beziehungen kann die Verliebtheit mit der Zeit schwinden. Kommunikation und das Äußern von Wünschen halten die Liebe frisch, weiß Paartherapeutin Silvia Fauck.

Der 20. März bedeutet nicht nur Frühlingsanfang, die Welt feiert heute auch den Tag der Romantik. Damit die Liebe in langjährigen Beziehungen frisch und aktiv bleibt, müssen beide Partner mit anpacken. Denn "der Alltag holt uns ein" und gegenseitiges Liebkosen rückt in den Hintergrund, weiß Paartherapeutin und Autorin von "Mid-Love-Crisis: Beziehungstipps für Fortgeschrittene", Silvia Fauck.

Hier gibt es das Buch "Mid-Love-Crisis: Beziehungstipps für Fortgeschrittene" von Silvia Fauck

Zweisamkeit am Wochenende

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news betont die Beziehungsexpertin: "Von gemeinsamen Hobbys halte ich nicht viel. Wichtiger ist, dass jeder seinen Raum hat für eigene Sachen. Eine Frau sollte auch einmal etwas allein machen können, genauso wie der Mann." Das ein oder andere Wochenende solle man aber auch für innige Zweisamkeit nutzen. "Kinder und Sorgen sollten dabei kein Thema sein. Das frischt immer auf", sagt Fauck. Dabei kann auch eine Reise in eine andere Stadt hilfreich sein, denn "der Sex im Hotelbett ist auch immer anders als im Bett zu Hause".

Sex muss nicht an erster Stelle stehen

Dass der Sex mit der Zeit auf der Strecke bleibe, störe viele Paare nicht, erklärt sie. "So etwas ist nur kritisch, wenn die eine Person das Bedürfnis nach Sex verspürt und die andere eben nicht." Das könne im schlimmsten Fall auch zu einem Seitensprung führen. Doch andere würden Dinge wie Sport, Kinder oder die eigenen Eltern an erste Stelle setzen und kämen damit gut zurecht. "Meiner Meinung nach ist das eine individuelle Entscheidung eines Paares."

Wer dennoch das Sexleben wieder aktiver gestalten möchte, solle dem Partner immer sagen, "was man möchte". "Miteinander reden, ehrlich sein und gegenseitig Wünsche zu erzählen, ist dabei das A und O. [...] Man sollte sich in der Mitte treffen, so dass keiner zu kurz kommt."

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