Bill Murray muss in "Und täglich grüßt das Murmeltier" mit widrigen Umständen kämpfen. Ob ihn auch der Winterblues gepackt hat? Foto: imago/Prod.DB

Es ist dunkel, nass und kalt - der Winter zeigt sich nicht immer von seiner schönen und schneereichen Seite. Viele fühlen sich dann schlapp und deprimiert. Dagegen gibt es ein paar einfache Tricks.

Nicht nur draußen schein alles grau in grau: In der dunklen Jahreszeit leiden viele von uns unter einer saisonal bedingten Niedergeschlagenheit, dem sogenannten Winterblues. Dem muss man sich aber nicht kampflos ergeben. Was hilft, verraten wir hier ...

Licht ins Dunkel bringen

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Die häufigste Ursache für den Winterblues ist Lichtmangel. Umso näher der Winter rückt, desto kürzer werden die Tage. Die Freizeit findet vorwiegend auf der heimischen Couch statt und wir erhaschen weniger Sonnenlicht. Das schlägt aufs Gemüt. Ärzte verschreiben mittlerweile sogar schon Lichttherapien gegen den Winterblues, welche einen Ersatz für Sonnenlicht darstellen und meist schon nach einer Woche erste Erfolge zeigen.

Doch keine Sorgen, dem Lichtmangel kann man auch einfacher vorbeugen - zum Beispiel mit Spaziergängen. Licht und frische Luft fördern unsere gute Laune enorm. Und auch wenn es nicht immer einfach ist, sich an kalten und grauen Wintertagen zu einem Spaziergang zu motivieren: Schon 30 Minuten täglich können gegen die schlechte Laune reduzieren!

Sport macht glücklich

Dass Sport glücklich macht, ist hinlänglich bekannt, hartgesottene Läufer sprechen gar von einem inneren Rausch. Fakt ist, dass durch körperliche Aktivitäten die Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphin ausgeschüttet werden und über längere Zeit präsent bleiben. Das erklärt unter anderem das zufriedene Gefühl, dass man nach einer Trainingseinlage hat.

Bei regelmäßiger Bewegung nehmen Schlappheit und Müdigkeit deutlich ab und auch auf unsere Psyche wirkt sie sich positiv aus. Im Idealfall geht man draußen joggen, so profitiert der Körper nicht nur vom Sport, sondern auch von der frischen Luft.

Gesundes Essen

Jeder von uns kennt das unsägliche Gefühl der Trägheit, welches ungesundes Essen auslösen kann. Insbesondere sehr fettiges Essen strengt den Körper bei der Verdauung an. Durch die kalten Temperaturen und die fehlende Sonne, fühlen wir uns im Winter jedoch ohnehin schon schlapp und müde. Daher ist es umso wichtiger, auf eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Das tut nicht dem Körper gut, sondern stärkt auch das Immunsystem.

Apropos Vitamine - insbesondere den Vitamin-D-Mangel zu bekämpfen, hilft gegen den Winterblues. Zwar sollte ein Großteil des Vitamins durch Sonnenlicht aufgenommen werden, allerdings kann auch hier mit Ernährung vorgebeugt werden. Hierfür eignen sich beispielsweise Lachs, Hering, Eier oder Pilze.

Johanniskraut

Wenn das alles nichts hilft, gibt es ein altbewährtes Hausmittelchen gegen den Winterblues: Johanniskraut. Das Kraut wird bereits seit der Antike als Heilpflanze verwendet und wird häufig bei leichten Depressionen eingesetzt. Es steigert unsere Lichtempfindlichkeit, wodurch wir mehr Licht aufnehmen und speichern können. So kann unvermeidbare Lichtmangel im Winter besser bekämpft und ausgeglichen werden. Auch wenn das Präparat rezeptfrei erhältlich ist, sollten eine Anwendung vorher mit dem Hausarzt besprochen werden.

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