Kalte und daher steife Finger können Fahrradfahrer nicht gebrauchen. Wie sollen die gefrorenen Glieder den Bremshebel ziehen? Die richtigen Handschuhe sind deswegen Pflicht. Zudem wichtig für Winter-Radler... Foto: Shutterstock/ Mandav

Am 12. Februar ist in diesem Jahr der Winter-Fahrrad-Weltpendler-Tag. Die wichtige Botschaft dahinter: Gerade in Corona-Zeiten hat sich das Fahrrad als Verkehrsmittel durchgesetzt, das im ganzen Jahr gerne genutzt wird. Damit die Fahrt zum Job zum Vergnügen, statt zur Schlotterpartie wird, geben wir Tipps zum Radeln bei kalten Temperaturen.

Die richtige Kleidung

Die richtige Kleidung ist das A und O für Winterradfahrer. Die Jacke sollte deshalb wasserabweisend, möglichst winddicht und wärmend sein, aber auch Bewegungen ermöglichen. Spezielle Fahrrad-Winterjacken erfüllen diese Kriterien und sind dabei noch nachhaltig hergestellt. Ein Fahrradhelm mit einem Visier sorgt dafür, dass Schneeflocken oder eisiger Wind nicht die Augen angreifen. Brillenträger können zudem dadurch ihre Sehhilfe vor Feuchtigkeit schützen.

Passende Handschuhe tragen

Die Finger ziehen den Bremshebel und müssen deshalb stets einsatzbereit sein – gerade auf rutschigem und nassem Untergrund. Damit sie aber nicht kalt und steif werden, sind passende Handschuhe besonders wichtig. Wer sich nicht unbedingt einen Fahrradwinterhandschuh kaufen möchte, kann auch einen Sport- und Wanderhandschuh nutzen. Das weiche thermische Innenfutter sorgt dafür, dass die Finger warm bleiben, das Außenmaterial ist wasserabweisend. Gut zu wissen: Immer mehr Handschuhe ermöglichen die Bedienung des Smartphone-Touchscreens.

Sicher durch die Stadt

Passend eingekleidet – dann kann die Fahrt losgehen! Dass das Fahrrad oder E Bike der Straßenverkehrsordnung entspricht, sollte zu jeder Jahreszeit selbstverständlich sein. Dazu zählen Vorder- und Rücklicht sowie Reflektoren vorne, hinten und an den Pedalen. Die Speichenreflektoren dürfen durch reflektierende Reifen ersetzt werden. Damit das Gepäck sicher und vor allem trocken im Büro ankommt, bieten sich wasserdichte Rucksäcke oder Fahrradtaschen an.

Riemen gut, alles gut

Matsch, Schnee und insbesondere Salze setzen einer Fahrradkette aus Metall zu. Deshalb sollte die Kette gerade im Winter regelmäßig, am besten sogar nach jeder Fahrt, gereinigt werden. Immer mehr Radfahrende freuen sich dagegen gerade im Winter über die Vorzüge eines Riemenantriebs. Der mit Carbonfasern verstärkte Antriebsstrang ist besonders wartungsarm und langlebig. Schnee und Matsch setzen ihm nicht zu, gereinigt wird er nur regelmäßig mit Wasser. So hat man auch kein verschmiertes Hosenbein.

Die richtige Reifenwahl

Um selbst auf rutschigem Untergrund wie Schneematsch oder Eis noch den nötigen Grip zu haben, lohnt sich im Winter ein Reifenwechsel. Wer viel auf schneebedeckter Straße unterwegs ist, greift am besten zu einem Lamellenreifen. Geht es mehr Richtung Tiefschnee oder gar eisige Straßen, ist ein Spikereifen die richtige Wahl.

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