Timo Hildebrand, Max Herre und Stelp“-Geschäftsführer Serkan Eren freuen sich auf das neue Projekt. Foto: Lichtgut/Julian Rettig/Lichtgut/Julian Rettig

Die Hilfsorganisation „Stelp“ unterstützt weltweit soziale Projekte. Nun eröffnet sie ein Café in Stuttgart – prominente Unterstützer sind unter anderem Timo Hildebrand und Max Herre.

Stuttgart - Ende Oktober muss aufgrund von Corona in Stuttgart das Café Jung & Sexy schließen. „Die Terrasse wurde gut genutzt, aber am Ende hat es einfach nicht gereicht“, kommentiert Betreiber Ben Dollinger die Schließung seines Cafés, das er erst Anfang des Jahres eröffnet hatte. Lange werden die Räume an der Katharinenstraße jedoch nicht leer stehen. Wie unsere Redaktion erfuhr, eröffnet dort bereits am 21. November ein neues Café – und auch der Betreiber steht schon fest. Die Stuttgarter Hilfsorganisation „Stelp“ wird ab Ende November an dieser Stelle seine Gäste begrüßen.

Auf der ganzen Welt unterstützt „Stelp“ soziale Projekte – wie zum Beispiel die Finanzierung einer Suppenküche und den Bau von Holzhütten auf den Philippinen oder betreibt Flüchtlingshilfe in Griechenland. Um sich unabhängiger von Spenden zu machen, hat sich die Organisation nun dazu entschlossen, ein Café beziehungsweise eine Bar in Stuttgart zu eröffnen. Und die Unterstützung von Sponsoren ist groß, berichtet „Stelp“-Geschäftsführer und Gründer Serkan Eren. Unter anderem haben sich Ex-VfB-Keeper Timo Hildebrand, der auch im Vorstand der Organisation sitzt, und Musiker Max Herre bereit erklärt, das Projekt an der Katharinenstraße finanziell zu unterstützen.

Name noch nicht bekannt

„Unsere Einnahmen werden zu 100 Prozent in soziale Zwecke fließen“, verspricht Eren, der die Geschäftsleitung des künftigen Cafés übernommen hat. Wenn alles gut läuft, soll am 21. November die Eröffnung stattfinden. Mittags soll es einfach gehaltene vegetarische oder vegane Speisen und Snacks geben – abends will man sich auf den Barbetrieb konzentrieren. Die Arbeiten werden neben einer Festanstellung größtenteils von Ehrenamtlichen verrichtet.

„Für mich ist diese Projekt eine Herzensangelegenheit. Und wir sind überzeugt, dass wir das auch in diesen schwierigen Zeiten stemmen können“, sagt Unterstützer Timo Hildebrand. Eine Sache bleibt jedoch noch geheim: den künftigen Namen des Cafés will Eren noch nicht verraten. Einen kleinen Hinweis hat er dann doch parat – es soll den Namen eines international bekannten Friedensaktivisten tragen.

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