Einen Tag später ist „Caro“ schon sichtlich kräftiger. Foto: Polizei

Ein Auto erfasst bei Winterbach ein trächtiges Reh, das Muttertier und ein ungeborenes Kitz sterben. Doch als Polizisten am Unfallort eintreffen, erleben sie ein kleines Wunder.

Winterbach - Eine traurige Geschichte mit einem – zumindest teilweisen – Happy End erzählt der heutige Polizeibericht aus dem Rems-Murr-Kreis. Bereits am 4. Mai ist gegen 20 Uhr auf der B  29 bei Winterbach (Rems-Murr-Kreis) ein trächtiges Reh von einem Auto erfasst worden. Der Anblick muss zunächst schrecklich gewesen sein: „Es wurden zwei Kitze aus dem Mutterleib gerissen“, so der Polizeibericht. Doch während das Muttertier und eines der ungeborenen Jungtiere bei dem Unfall getötet wurden, überlebte das zweite Kitz wie durch ein Wunder.

Die Polizisten taufen das Reh „Caro“ – nach ihrer Kollegin

Eine Autofahrerin legte das Tier in den Grünstreifen, Polizisten wickelten es in eine Decke und brachten es zu einer Tierärztin in der Schorndorfer Nordstadt. Dort überlebte es die kritische erste Nacht und kam auch danach zunehmend zu Kräften. Laut der Polizei wurde das Kitz dann einem Freigehege am Bodensee übergeben. Die Polizisten tauften das Rehkitz „Caro“ – nach ihrer Kollegin, „die sich so liebevoll am Einsatzort um das Tier gekümmert hatte“. Auf ihrer Facebookseite hat die Polizei Bilder von dem überlebenden Rehkitz gepostet:

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