Ein Beamter erlöste das schwer verletzte Tier mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe. (Symbolbild) Foto: dpa

Grausame Szenerie in einem Wald in Nordrhein-Westfalen: Ein Mann sticht mehrfach mit einem Küchenmesser auf einen Hund ein und will ihn anschließend lebend begraben. Doch dann trifft die Polizei ein.

Kleve - Ein 20-Jähriger soll am Niederrhein mehrfach mit einem Messer auf einen Cockerspaniel eingestochen haben, weil der Hund ihn in den Finger biss. Nach Zeugenhinweisen trafen Polizisten den Mann am Dienstagabend in einem Waldstück in Kleve an, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 20-Jährige war demnach gerade dabei, den Hund in ein ausgehobenes Loch zu legen.

Das Tier wies den Ermittlern zufolge mehrere massive Stichverletzungen auf, atmete aber noch. Um den Hund von seinen Qualen zu erlösen, tötete ein Beamter ihn mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe. Gegen den mutmaßlichen Täter leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

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