Und weg war er wieder – Nachdem die Einsatzkräfte versucht hatten, den Waschbären zu retten, konnte er sich doch noch selbst befreien. Foto: dpa/DB Lenhard Klimek

Ein Waschbär auf einer Dachrinne in sechs Metern Höhe löst in Esslingen-Mettingen einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Tierrettung aus.

Esslingen - Ein pelziger Einbrecher hat am Freitag gegen 9 Uhr in Esslingen-Mettingen die Polizei, Feuerwehr und die Tierrettung auf den Plan gerufen. Laut den Beamten hatte ein Anrufer gemeldet, dass ein Waschbär in rund sechs Metern Höhe auf einem Dachrinnenknick festsaß. Die Polizei vermutet, dass das Tier über die Regenrinne des Wohnhauses hinaufgeklettert war, um so ins Gebäude einzudringen. Sein rundliches, flauschiges Gesäß wurde dem Waschbär dabei zum Verhängnis – er blieb in einem Dachrinnenknick stecken.

Die Tierrettung rückte an, um den „Kleinkriminellen“ aus seiner misslichen Lage zu befreien. Dieser schaffte es jedoch noch in allerletzter Sekunde aus eigener Kraft und kletterte um das Haus herum. Dort stürzte der Waschbär jedoch aus sechs Metern Höhe ab und landete auf dem Boden. Nach kurzer Benommenheit ergriff er unversehrt die Flucht in Richtung Weinberge.

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