Im vergangenen Jahr hat das Tiefbauamt eine Million Euro ausgegeben, um den Umbau des Ernst-Reuter-Platzes fertigzustellen. Foto: Leonie Schüler

Ein Mitarbeiter des Tiefbauamts hat einen Rückblick und einen Ausblick auf die Maßnahmen im Bezirk gegeben. Im aktuellen Jahr stehen 1,64 Millionen Euro zur Verfügung.

Weilimdorf - Die Arbeit geht den Mitarbeitern des Tiefbauamts gewiss nicht aus. Fortlaufend steht die Unterhaltung von Straßen, Gehwegen, Treppen oder Kanälen an. Andrej Maly­schew vom Tiefbauamt hat dem Bezirksbeirat vor kurzem berichtet, welche Maßnahmen 2013 in Weil­imdorf realisiert wurden und welche 2014 auf dem Programm stehen.

Eine Million Euro für den Umbau des Ernst-Reuter-Platzes

Vergangenes Jahr hat die Stadt laut Maly­schew in Weilimdorf 3,29 Millionen Euro ausgegeben. Davon wurden 2,7 Millionen Euro für Investitionen verwendet, 505 000 Euro flossen in Unterhaltungsmaßnahmen und 85 000 Euro wurden unter „sonstige Maßnahmen“ verbucht. Darunter fallen zum Beispiel das Markieren der Solitudestraße mit einem Fahrradschutzstreifen und der Rückbau der Gehwegnase an der Hohenfriedberger Straße (38 000 Euro). „Das war ein anspruchsvolles Programm für uns“, blickte Malyschew auf das Vorjahr zurück.

Die größte Investitionssumme von einer Million Euro wurde 2013 verwendet, um den Umbau des Ernst-Reuter-Platzes fertigzustellen. Für die Kanalerneuerung am Schildkröten- und Molchweg gab das Tiefbauamt vergangenes Jahr anteilig 450 000 Euro aus. Der neu angelegte Geh- und Radweg an der Hemminger Straße kostete 340 000 Euro. In den neuen Kanal am Krötenweg und den Umbau der Straße investierte die Stadt 630 000 Euro.

Neuer Kunststoffrasenbelag für den TSV Weilimdorf

Für die Straßenunterhaltung wurden 315 000 Euro ausgegeben. Unter anderem erneuerte das Tiefbauamt die Fahrbahnbeläge an der Solitudestraße zwischen Schaible- und Liegnitzer Straße (60 000 Euro), an der Hemminger Straße (99 000 Euro), Im Wolfbusch (21 000 Euro) sowie am Spechtweg (29 000 Euro). Auch an der Turbinenstraße wurde der Belag für 35 000 Euro erneuert, die dort verlegten Gleise blieben im Boden. „Jetzt heißt es, die Gleise brauchen wir nicht mehr. Aber da die Straße gerade erst saniert wurde, bleiben die nun noch eine Weile“, sagte Malyschew.

Auch im aktuellen Jahr hat das Tiefbauamt rund 1,64 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind 1,11 Millonen Euro für Investitionen vorgesehen. Unter anderem wird für 250 000 Euro ein neuer Kunststoffrasenbelag für den TSV Weilimdorf finanziert. „Die Ausschreibung läuft“, sagte Malyschew. Außerdem wird für 400 000 Euro der Entwässerungskanal an der Bachgerstenstraße erneuert. Am Grünen Heiner soll für 140 000 Euro ein Mulden-Rigolen-System gebaut werden, um Niederschlagswasser von den umliegenden Häusern in den Lindenbach zu leiten.

340 000 Euro für Straßenunterhaltung

340 000 Euro werden dieses Jahr für die Straßenunterhaltung ausgegeben. Einer der größten Posten ist ein neuer Fahrbahnbelag an der Kreuzung Hemminger/Motorstraße (50 000 Euro). Auch Gehwege werden erneuert, so bereits geschehen an der Lindenbachstraße (12 000 Euro). Unter den Stichpunkt „Sonstiges“ fallen zum Beispiel der Bau einer Verkehrsinsel am Hausenring (13 000 Euro) und der Umbau der dann barrierefreien Bushaltestelle am Ernst-Reuter-Platz (50 000 Euro).

Grünen-Bezirksbeirat Rudolf Pfleiderer berichtete, dass sich Anwohner darüber beschweren würden, dass die Fahrt über den Fahrradschutzstreifen an der Solitudestraße ein störendes Geräusch erzeuge. „Markierungsstreifen können nicht ganz eben sein“, erwiderte Malyschew. Damit sie im Dunkeln die Scheinwerfer reflektieren, müssten sie in einer ganz bestimmten, leicht erhabenen Art beschaffen sein.

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