Die Ticketbörse Viagogo ist umstritten. Foto: Pressefoto Baumann

Nicht nur die Fans, auch viele Bundesliga-Vereine halten nicht viel von der Ticketbörse Viagogo. Der FC Augsburg zieht jetzt die Konsequenz und beendet die Zusammenarbeit.

Nicht nur die Fans, auch viele Bundesliga-Vereine halten nicht viel von der Ticketbörse Viagogo. Der FC Augsburg zieht jetzt die Konsequenz und beendet die Zusammenarbeit.

Augsburg - Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat seine Zusammenarbeit mit der umstrittenen Ticketbörse Viagogo beendet. Man sei zu dem Entschluss gekommen, „die Partnerschaft in gegenseitigem Einverständnis zu beenden“, teilte Geschäftsführer Peter Bircks am Dienstag mit.

Einige Erstligaclubs hatten sich in den vergangenen Monaten darüber mokiert, dass Eintrittskarten für Bundesliga-Spiele zum Teil erheblich verteuert weiterverkauft wurden. Dabei waren Ticketbörsen wie Viagogo teils arg ins die Kritik geraten.

Als Alternative und im Kampf gegen Schwarzhändler im Internet hatte der Ligaverband der 36 Proficlubs im März beschlossen, einen offiziellen Ticket-Zweitmarkt auszuschreiben. Nach Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) sollen die Karten künftig dort maximal zum Originalpreis angeboten werden.