Thomas Hitzlsperger zieht einen Schlussstrich unter eine schon länger währende Diskussion. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/Carmen Jaspersen

„Über die U21 wird nicht diskutiert“, sagte der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger. Damit beendet er eine Diskussion, die noch aus Zeiten des früheren Sportvorstands Michael Reschke stammt.

Stuttgart - Für den schwäbischen Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart ist die Abschaffung der zweiten Mannschaft kein Thema mehr. „Über die U21 wird nicht diskutiert. Sie bleibt bestehen. Es gibt keine Diskussion mehr“, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger am Mittwoch und fügte an: „Es muss aus den Köpfen raus, dass in der Oberliga keine Entwicklung stattfinden kann.“

Unter dem früheren Sportvorstand Michael Reschke hatte es 2017 die Überlegung gegeben, die zweite Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden. Momentan sammeln in dem Oberliga-Team immer wieder auch junge Spieler aus dem Profi-Kader wie Roberto Massimo Spielpraxis.

Langfristig strebt der VfB an, dass wieder regelmäßig Spieler aus der eigenen Jugend den Sprung in den Profi-Kader schaffen. Dafür haben die Schwaben die Nachwuchsarbeit intensiviert. Zu einem klaren Ziel bekannten sich die Verantwortlichen aber nicht. Beim 3:0 gegen den Karlsruher SC am vergangenen Sonntag hatte der 17-jährige Lilian Egloff erstmals im Aufgebot von Trainer Tim Walter gestanden.

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