Emmi und Leo haben sich nicht viel zu sagen, aber zu schreiben. Foto: TiB

Liebe und Leidenschaft, Stress und Streit – Beziehungen haben viel zu bieten. Eine virtuelle Liaison macht da keine Ausnahme, wie die Premiere von „Gut gegen Nordwind“ an diesem Freitag um 20 Uhr im Theater im Bahnhof Rechberghausen zeigen wird.

Rechberghausen - Für Ungewöhnliches ist das Theater im Bahnhof Rechberghausen immer zu haben. Mit ihrer Inszenierung des Briefromans „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer und Ulrike Zemme wagen die ambitionierten Laiendarsteller gleich zwei Experimente auf einmal. Zum einen bietet das Stück selbst einen Stoff, der ausgesprochen anspruchsvoll und auf der Bühne schwierig umzusetzen ist. Und zum anderen ist da der ausgefallene Termin für eine Theaterpremiere: mitten im Hochsommer kurz vor Ferienbeginn. An diesem Freitag von 20 Uhr an werden Manuela Kinzel als Emmi und Ecki Müller als Leo unter der Regie von Eddie Gromer ihre sich stetig entwickelnde Beziehung offenbaren. Die Liaison ist zeitgemäß, „funktioniert“ als Internet-Chat, virtuell zwar, aber mit allen Höhen und Tiefen einer echten Beziehung. Weitere Vorstellungen gibt es an diesem Sonntag um 18 Uhr sowie am Freitag, 2. August und am Samstag, 3. August, jeweils um 20 Uhr.

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