Dirigent Matthias Foremny. Foto: Gero Breloer

Mit „Local Heroes“ wird am 6. Juni im Theaterhaus der Grundstein gelegt zu einer kleinen neuen Konzertreihe des Stuttgarter Kammerorchesters.

„Die Idee war, die eigene, lokale Musikgeschichte auszugraben, wiederzubeleben, dabei Wertvolles zu behalten und anderes zurück auf den Kompost zu befördern“, erläutert der Geschäftsführende Intendant Markus Korselt das Konzept.

Werke aus Baden-Württemberg

Unter der Leitung von Matthias Foremny erklingen Neuveröffentlichungen von Werken aus Baden-Württemberg. Zu ihrer Zeit sehr bekannt, verschwanden sie später in der Versenkung: Zwei Streichersinfonien von Anton Stamitz, das „Notturno“ Nr. 2 in Es-Dur von Ignaz Holzbauer, das Konzert für zwei Violinen und Orchester von Friedrich Eck sowie die Streichersinfonie d-Moll von August Halm. Die „Nachtordnung“ (1976) von Wolfgang Rihm fungiert als zeitgenössischer Gegenpol. Um 19.15 Uhr gibt Korselt eine Einführung.

„Local Heroes“: 6. Juni, 20 Uhr, Theaterhaus, 07 11 / 2 24 77 20 oder online

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