Total stolz auf seinen "Rocket Man": Max Herre mit "Voice of Germany"-Sieger Andreas Kümmert (rechts). Foto: Getty Images Europe

Bart, Brille, bescheiden: Andreas Kümmert aus Bayern ist nicht der typische Castingshow-Gewinner. Im Finale von „The Voice of Germany“ ist er aber nicht aufzuhalten. „Rocket Man“ Kümmert ist der Überflieger der dritten Staffel.

Bart, Brille, bescheiden: Andreas Kümmert aus Bayern ist nicht der typische Castingshow-Gewinner. Im Finale von „The Voice of Germany“ ist er aber nicht aufzuhalten. „Rocket Man“ Kümmert ist der Überflieger der dritten Staffel.

Berlin - Andreas Kümmert aus Gemünden (Bayern) hat die dritte Staffel der Castingshow „The Voice of Germany“ gewonnen. Der 27-jährige Berufsmusiker setzte sich im Finale am Freitagabend deutlich gegen seine drei Konkurrenten Chris Schummert (20, Berlin), Judith van Hel (27, München) und Debbie Schippers (17, Geilenkirchen) durch. Alle Finalisten der Sat.1-Livesendung aus Berlin-Adlershof wurden vom Publikum begeistert gefeiert.

„Der Erfolg hier bedeutet mir sehr viel, weil ich lange dafür gearbeitet habe“, sagte Kümmert, der seit sieben Jahren in Bars und kleinen Clubs auftritt, nach der Show. „Ich hoffe, dass ich ein ganzes Leben lang auf Tour gehen und Musik machen kann“. Sein Coach Max Herre freute sich mit seinem Schützling, der 47 Prozent der Zuschauerstimmen bekam: „Andreas steht für handgemachte und ehrliche Musik. Das hat er die ganze Staffel über transportiert“. Kümmert bekam während der Staffel den Spitznamen „Rocket Man“ verpasst, weil er mit dem gleichnamigen Song von Elton John erstmals herausragte.

Duette mit großen Stars

Die Kandidaten sangen im Finale neben ihren eigenen Songs Duette mit den britischen Popstars James Blunt („Bonfire Hearts“), Ellie Goulding („Burn“), Tom Odell („Another Love“) und Rebecca Ferguson („Nothing's Real But Love“). Auch die Coaches Max Herre, The BossHoss und Samu Haber (Sunrise Avenue) traten gemeinsam mit ihren Talenten auf. 80er-Jahre-Ikone Nena hatte dagegen einen ruhigen Abend, denn ihre letzten Kandidatinnen schieden bereits im Halbfinale aus.

Die erste Staffel von „The Voice of Germany“ hatte 2012 die Berlinerin Ivy Quainoo gewonnen, die zweite Schmusesänger Nick Howard. Die Einschaltquoten gingen in der dritten Staffel zwar zurück, in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen punktete die Show aber regelmäßig. Im kommenden Jahr gibt es eine vierte Auflage. Ob auch alle Coaches wieder mit an Bord sind, ist noch nicht bekannt: „Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, und ich bin froh, dass wir das Ding so geschaukelt haben“, erklärte Ex-Freundeskreis-Sänger Herre.

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