Alvaro Soler ist erstmals bei "The Voice Kids" dabei. Foto: SAT.1/Claudius Pflug

Alvaro Soler nimmt in der neunten Staffel erstmals auf dem roten Stuhl bei "The Voice Kids" Platz. Im Interview gibt er zu, dass er sich "mit acht oder elf nicht getraut" hätte, an einer solchen Show teilzunehmen.

Neue Folgen, neue Talente, neue Coaches: "The Voice Kids" startet am heutigen Samstag (27. Februar) in die nunmehr neunte Staffel (um 20:15 Uhr in Sat.1). Dieses Jahr dürfen neben den altbekannten Juroren Michi Beck (53), Smudo (52) sowie Stefanie Kloß (36) zwei neue Gesichter auf dem roten Stuhl Platz nehmen: Wincent Weiss (28, "Wer wenn nicht wir") und Alvaro Soler (30, "La Cintura"). Letzterer gibt sich im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news siegessicher. Zudem verrät der spanisch-deutsche Musiker mit welcher deutschen Künstlerin er künftig einmal gemeinsame Sache machen möchte.

Herr Soler, Sie sind dieses Jahr zum ersten Mal bei "The Voice Kids" dabei. Was reizt Sie besonders an der Show?

Alvaro Soler: Das Coolste an der Show ist dieser Stuhl, der ist so rot und der dreht sich einfach (lacht). Man hört durch die Lautsprecher die Stimmen und dann kommt dieser eine kurze Moment: Okay, alles klar, das könnte ein Junge sein, vielleicht elf Jahre alt. Und dann drückt man einfach, dreht sich um, und da ist ein achtjähriges Mädchen. Das ist so mega cool. Das ist "The Voice Kids", das macht diese Show aus.

Glauben Sie, dass Sie gut mit den kleinen Kandidaten umgehen können?

Soler: Ja, ich denke schon. Ich habe eine gute Empathie und gebe mir Mühe, dass sich alle wohlfühlen in der Show und keiner Angst vor der Bühne hat. Ich meine, die Kinder sind sowieso sehr mutig, dass sie dabei sind und einfach mitmachen. Ich hätte mich das mit acht oder elf nicht getraut.

Wie schätzen Sie Ihre Coach-Kollegen ein? Haben Sie dieses Jahr eine Chance auf den Sieg?

Soler: Auf jeden Fall, ja. Ich werde gewinnen. Die anderen sind aber auch gut. Ich will nur noch nicht zu viel verraten.

Gibt es bei den Dreharbeiten große Veränderungen durch die Corona-Pandemie?

Soler: Es gibt kein Publikum, was ich sehr, sehr krass finde. Für mich ist es aber auch nicht so komisch, weil ich ja noch nie bei "The Voice" dabei war. Ich hatte lange keine TV-Shows oder Auftritte mehr aufgrund meiner Pause, die ich 2020 eingelegt habe, deshalb ist es natürlich schön, überhaupt hier sein zu dürfen. Wir müssen jeden Tag einen Test machen, damit wir keine Risiken eingehen. Es könnte sich ja auch abends in der Bahn noch jemand infiziert haben. Wir müssen die ganze Zeit mit Maske herumlaufen und dürfen sie nur auf der Bühne ausziehen.

Können Sie sich vorstellen, auch bei den Großen von "The Voice of Germany" mitzumischen?

Soler: Wieso eigentlich nicht? Das wäre eine coole Challenge. Ich glaube, dass das Coaching dort noch mal anders ist, weil erwachsene Sänger schon geschultere Stimmen haben. Aber das Talent bringen unsere Kids schon genauso mit!

Wincent Weiss ist dieses Jahr auch erstmals mit dabei, Sie waren gerade erst in seinem neuen Musikvideo zu sehen. Was halten Sie von ihrem Kollegen?

Soler: Wincent ist total cool. Das ist ja schon die zweite Show, die ich mit ihm mache. 2019 waren wir beide bei "Sing meinen Song" dabei. Ich finde es beeindruckend, wie er sein Ding durchzieht. Wincent ist gerade einer der erfolgreichsten Popkünstler in Deutschland. Es ist schön, daran teilzuhaben. Wir sind bei "The Voice Kids" ja die beiden Jüngeren - obwohl jetzt, wo ich 30 bin, ich vielleicht nicht mehr. In den Blind Auditions bin ich aber noch 29 (lacht)! Wir verstehen uns in der Show jedenfalls sehr gut.

Neben Wincent Weiss haben Sie auch schon mit Nico Santos zusammengearbeitet. Gibt es noch einen deutschen Künstler, mit dem Sie einmal etwas aufnehmen möchten?

Soler: Ja, mit LEA würde ich gerne einmal etwas machen. Ich habe sie lustigerweise in einem Songwriting-Camp in Österreich kennengelernt, das war vor fünf Jahren ungefähr. Danach hatten wir leider keinen Kontakt mehr. Dann habe ich gesehen, dass sie in Deutschland mega erfolgreich ist und habe mich riesig für sie gefreut.

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