The Ruffian Vintage Charme trifft E-Motor

Von Catherine Braumeister 

Cruiser Bikes verbinden die meisten mit Kalifornien. Jetzt produzieren coole Jungs aus Bayern die lässigen Fahrräder auch inklusive E-Motor.

Cruiser Bikes waren zwischen 1930 und 1950 der absolute Renner in den USA. Die schweren Fahrräder mit den Ballonreifen galten als super stabil, eigneten sich aber aufgrund ihres Gewichts lediglich für flaches Terrain.

Anfang der Sechziger war es dann vorbei mit der Popularität des Cruisers, da die USA nach und nach überflutet wurden von leichteren, schnittigeren Fahrrädern aus Europa. Zudem kam damals das berühmte amerikanische Wheelie Bike in Mode, was ebenfalls zum Niedergang der populären Cruiser führte.

Der Beach Cruiser ist zurück

Doch alte Liebe rostet nicht und so erfreuten sich die einst gefeierten Cruiser-Modelle in den 90ern neuer Beliebtheit. Der wiederbelebte Hype um das berühmte amerikanische Fahrrad mit nostalgischem Vintageflair hält bis heute an. Vor allem an den Stränden von Kalifornien sieht man die coolen Eyecatcher in quietschbuntem Design gekonnt die Promenade entlang flitzen. Darum werden die schönen Retroräder auch gerne als Beach Cruiser bezeichnet.

Ein Motor der Königsklasse

Dank den Jungs von Ruff Cycles gibts nun auch in good old Germany eine gehörige Dosis Kalifornien. Die jungen Regensburger haben ein ultra-lässiges Cruiser Bike mit E-Motor- entwickelt, das ordentlich Power hat. Der Name des schicken Teils? The Ruffian. Das ausgefallene Pedelec ist nicht nur optisch ein echter Hingucker, es ist auch ein richtiges Qualitätsprodukt. Die Crew von Ruff Cycles hat wirklich an nichts gespart.

Der Motor vom Typ Performance Line CX mit 250 Watt ist der stärkste unter den Bosch Motoren in dieser Geschwindigkeitsklasse. Damit sind bis zu 25 Kilometer in der Stunde möglich. Die Reichweite ist wie bei anderen Pedelecs abhängig vom Fahrstil und der Streckenbeschaffenheit, kann aber bis zu 90 km betragen. Auch die Batterie ist von Bosch und überzeugt mit ihren 36 Volt und 500 Wattstunden.

Anders als seine antriebslosen Kollegen ist the Ruffian mit dieser geballten Bosch-Power somit auch bestens für steile Hänge geeignet.

Handmade in good, old Germany

Aber nicht nur beim Motor und bei der Batterie achten die jungen Bayern auf Qualität. Denn anders als die meisten Fahrradhersteller lässt Ruff Cycles seine Fahrräder nicht in China fertigen, sondern setzt auf deutsche Handarbeit. „Handcrafted in Germany“ gehört zum Markenzeichen des kleinen Unternehmens. Auch im Ausland kommt das gut an. The Ruffian wird mittlerweile aus dutzenden Ländern geordert. Vor allem Australien, die USA und Kanada sind begeistert von dem ausgefallenen Pedelec aus Germany.

„Wir freuen uns wahnsinnig, dass das Feedback der Fahrrad Community durchweg positiv ist“ sagt Mark, der Marketingleiter von Ruff Cycles.

Ein kleines, feines Team

Man merkt, dass die Jungs von Ruff Cycles mit dem Herzen dabei sind. Das liegt sicherlich auch daran, dass alle im Team gut miteinander befreundet sind. Insgesamt ist die Crew zu neunt. Ein Mädchen ist ebenfalls mit von der Partie. Bei meinem Gespräch mit dem Marketingleiter Mark wird klar, dass es dem kleinen Unternehmen nicht darum geht Millionen Fahrräder zu produzieren.

Vielmehr möchte Ruff Cycles seinen Kunden ein einzigartiges Liebhaberstück bieten, mit dem es Spaß macht durchs Leben zu radeln.

Wie das aussieht, seht ihr im folgenden Clip:

Wenn ihr auch ein lässiges E-Cruiser Bike von Ruff Cycles wollt, bekommt ihr das beim Radsport Mayer in Stuttgart.