The Expendables 3 Den Haudegen ein Lied

Von Wolfram Hannemann 

Wenn die jungen Söldner blauäugig in die Falle tappen und die Seniorenclique zu Hilfe eilen muss, dann ist es fast so, als wolle Sylvester Stallone (68) uns sagen, dass weder er noch seine Kollegen zum alten Eisen gehören.

Im Regierungsauftrag sollen Barney Ross (Stallone) und seine kleine Söldnerschar einen skrupellosen Waffenhändler (Gibson) dingfest machen. Da er der Meinung ist, dass seine treuen Mitkämpfer inzwischen zu alt für den Job seien, rekrutiert Ross eine neue, junge Garde. Doch alte Haudegen lassen sich nicht einfach so entsorgen – zum Glück.

Wenn die jungen Söldner blauäugig in die Falle tappen und die Seniorenclique zu Hilfe eilen muss, dann ist es fast so, als wolle Sylvester Stallone (68) uns sagen, dass weder er noch seine Kollegen zum alten Eisen gehören. Immerhin hätte diese Altherrenriege noch vor fast 40 Jahren das Herz jedes Actionfans höher schlagen lassen.

Verstärkt um den Neuzugang Wesley ­Snipes (52) treten die „Expendables“ jetzt bereits zum dritten Mal den bösen Buben augenzwinkernd und kräftig in das Hinterteil. Sogar der alte Harrison Ford (72) darf in den Helikopter steigen und mal so richtig Dampf ablassen! Das ist fulminant inszeniert und macht Laune. Erfreulich: Anders als seine beiden Vorgänger hält sich der Film bei Gewalt- und Tötungsszenen dezent zurück. Und als Sahnehäubchen darf die neue Generation den alten Haudegen schließlich ein Ständchen bringen: Neil Youngs „Old Man“. Einen schöneren Schluss kann man sich kaum vorstellen.

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