Kurz nach den Anschlägen von Paris war Brüssel in höchster Alarmbereitschaft. (Archivbild vom 7. Dezember). Foto: EPA

Bei den Ermittlungen zu den Terroranschlägen von Paris haben belgische Fahnder einen neunten Verdächtigen in Untersuchungshaft genommen. Es handelt sich um einen 1985 geborenen Belgier.

Brüssel - Im Zuge der Ermittlungen zu den Terroranschlägen von Paris haben belgische Fahnder einen neunten Verdächtigen in Untersuchungshaft genommen. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen 1985 geborenen Belgier namens Abdoullah C., der in Kontakt zu der ebenfalls verdächtigen Cousine von Abdelhamid Abaaoud gestanden haben soll. Letzterer gilt als ein mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge von Paris am 13. November.

Sowohl Abaaoud als auch seine Cousine Hasna Aitboulahcen waren am 18. November bei einem dramatischen Polizeieinsatz im Pariser Vorort Saint-Denis getötet worden. Die Terrorangriffe auf den Konzertsaal „Bataclan“, mehrere Cafés und Restaurants im Osten von Paris sowie am Stade de France in Saint-Denis hatten 130 Todesopfer gefordert.

In welcher Art und Weise der festgenommene Abdoullah C. in die Anschläge verwickelt gewesen sein könnte, blieb zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft in Brüssel teilte am Donnerstag lediglich mit, dass der Verdächtige nach den Anschlägen vermutlich mehrmals in Kontakt mit Abaaouds Cousine gewesen sei. Die Festnahme sei bereits am Dienstag erfolgt.

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