Die Pressesprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, gab in Karlsruhe im Bundesgerichtshof bei einer Pressekonferenz ein Statement zu der Festnahme ab. Foto: dpa

Über das Internet soll der unter Terrorverdacht festgenommene Syrer Kontakt zu einem „Soldaten des Kalifats“ gehabt haben. Das gab die Bundesanwaltschaft nun bekannt.

Berlin - Der in Schwerin unter Terrorverdacht festgenommene Syrer hatte nach Angaben der Bundesanwaltschaft über das Internet Kontakt zu einer Person, die sich selbst als „Soldat des Kalifats“, also als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), bezeichnete. „Wir wissen aber nicht, wer diese Person ist, und wir wissen nicht, ob er ihn (den Festgenommenen) in seinen Plänen bestärkt hat“, sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, am Dienstag in Karlsruhe.

Festgenommener soll schwere staatsgefährdende Straftat begangen haben

Deshalb werde gegen den Syrer zunächst nicht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt, sondern wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte Köhler.

Spezialkräfte hatten den 19-jährigen Syrer am frühen Morgen in Schwerin unter dem Verdacht der Vorbereitung eines islamistisch motivierten Bombenanschlags festgenommen. In Schwerin und auch in Hamburg wurden Wohnungen durchsucht.

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