Am 7. April sind bei einem Attentat in der Stockholmer Innenstadt fünf Menschen getötet worden. Foto: AFP

Einem Rechtsgutachten zufolge ist der 39-jährige Usbeke, der am 7. April mit einem Lastwagen in die Stockholmer Innenstadt gerast sein und dabei fünf Menschen getötet haben soll, nicht psychisch gestört.

Stockholm - Der mutmaßliche Attentäter von Stockholm war zum Zeitpunkt des Terroranschlags vor rund einem Monat nicht psychisch gestört. Zu diesem Schluss kommt ein rechtsmedizinisches Gutachten, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Bei dem 39-jährigen Usbeken seien auch keine früheren psychischen Erkrankungen bekannt, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Sporadisch will er verschiedene Drogen ausprobiert haben.

Der Usbeke hat gestanden, am 7. April mit einem Lastwagen in eine große Einkaufsstraße in der Stockholmer Innenstadt gerast zu sein. Dabei waren fünf Menschen getötet worden. Gegen den Mann ist Haftbefehl ergangen. Wegen der umfassenden Ermittlungen beantragte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch eine verlängerte Anklagefrist.