482 Mannschaften in 93 Gruppen traten zur Winterhallenrunde des Tennis-Bezirks C an. Dabei sprangen in den Staffelligen auch Meisterschaften für Teams aus dem Kreis Böblingen heraus.
Nicht selten entwickelte sich der Wettstreit um die Eroberung der Tabellenspitze in der Tennis-Winterhallenrunde zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. So zum Beispiel in der Staffelliga der Herren. Die TA VfL Sindelfingen II hatte wie der TC Leonberg eine 3:1-Bilanz, am Ende aber einen Matchpunkt mehr und damit die Nase vorn.
In der Bezirksstaffel I der Herren machte der TC Herrenberg II durch ein 6:0 im letzten Spiel über Schlusslicht TC Weil im Schönbuch II zwar Boden gut, lag aber dennoch zwei Matchpunkte hinter der punktgleichen TA SV Böblingen III.
Damen 50 des TC Gärtringen verpassen Titel in der Staffelliga
Bei den Herren 40 hat die TA SV Leonberg/Eltingen die Staffelliga-Meisterschaft im direkten Duell mit Rivale TC Blau-Weiß Zuffenhausen klargemacht. Die Doppel wurden erst im Match-Tiebreak entschieden, beide zudem mit 11:9.
Bei den Damen 50 kam der TC Gärtringen ohne seine Nummer eins Simone Brodte und zudem in Unterzahl nicht über ein 3:3 mit negativer Satzbilanz bei Absteiger TC Blau-Weiß Zuffenhausen hinaus. Es war die erste und einzige Niederlage, gleichbedeutend mit dem Verpassen des Staffelliga-Titels.
Herren 60 des TSV Hildrizhausen zum wiederholten Mal Staffelliga-Meister
Zum wiederholten Mal schlossen die Herren 60 der TA TSV Hildrizhausen als Staffelliga-Hallenchampions ab. Weitere Titel in dieser Klasse gingen unter anderem an die Herren 30 der TA SV Leonberg/Eltingen, die Damen 40 der TA VfL Sindelfingen und die Damen 60 des TC Weissach-Flacht.
„Dass uns der Aufstieg in die Staffelliga geglückt ist, finde ich herrlich“, meinte Sportwart Sascha Miller von den Herren 40 des TC Rutesheim. Beim Bezirksstaffel-I-Meister mischte auch Pablo Ullrich aus Straubenhardt mit. „Wir haben zusammen die Schulbank gedrückt und Abitur gemacht. So kam der Kontakt zustande“, erklärt Miller. „Wahnsinn, was er mit der Fahrt aus seinem Heimatort jedes Mal auf sich nimmt. Aber er findet unsere Truppe und den Verein ziemlich gut und fühlt sich wohl.“