An ihr lag es nicht: Die Slowenin Nika Radisic siegte für die Degerlocher Gäste sowohl im Einzel als auch im Doppel. Foto: IMAGO/Sportfoto Rudel

In Aachen fehlt den drei eingesetzten deutschen Einzel-Spielerinnen jeweils nur ein Quäntchen. Weiter geht es schon an diesem Samstag.

Man weiß ja nie. Mittlerweile hätte ihnen wohl manch einer fast alles zugetraut. Und auch bei ihnen selbst, den Damen des TEC Waldau, war da die leise Hoffnung auf die Sensation. Aber so weit ist es an diesem Donnerstag dann doch nicht gekommen. Nach dem Saisontraumstart in der Tennis-Bundesliga mit drei Siegen haben die Degerlocherinnen ihre erste Niederlage hinnehmen müssen. Sie unterlagen beim amtierenden deutschen Meister TK Blau-Weiß Aachen mit 3:6.

 

„Schade, wir wurden unter Wert geschlagen. In den Einzeln war für uns deutlich mehr drin“, sagt der Teammanager Thomas Bürkle. Entschieden war die Begegnung eben schon nach den Single-Auftritten – wobei den Gästen mehrfach nur ein Quäntchen fehlte. Eva Bennemann, Victoria Pohle und Anna Gabric zogen jeweils erst im Matchtiebreak knapp den Kürzeren. Den einzigen Einzelpunkt für das Waldau-Ensemble holte die Slowenin Nika Radisic, ehe in den Doppeln die verdiente Ergebniskosmetik gelang.

Während die Stuttgarterinnen erneut ihr Vorhaben umsetzten, möglichst mit drei deutschen Spielerinnen anzutreten, war der Gegner ausnahmslos mit ausländischen Kräften am Start. In der Tabelle sind die Aachenerinnen und der TC Bredeney nun die beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften – mithin jene Teams, die von vornherein als Titelfavoriten gegolten hatten. Der TEC Waldau folgt mit 6:2 Punkten und somit unverändert komfortablem Sechs-Zäher-Abstand zur Abstiegszone auf Platz drei.

„Trotz der Niederlage nehmen wir viel positive Energie mit in das nächste Spiel“, sagt Bürkle. Weiter geht es schon an diesem Samstag (11 Uhr), dann zuhause auf der Waldau gegen den Club an der Alster aus Hamburg.

Die Statistik zum Spiel

TK Blau-Weiß Aachen – TEC Waldau 6:3.
Bondar – Bennemann 7:6/3:6/10:6, Udvardy – Jakupovic 7:5/6:3, Timofeeva – Simion 6:2/6:0, Belgraver – Pohle 6:7/6:4/10:5, Benoit – Radisic 7:6/3:6/8:10, Lemoine – Gabric 6:3/3:6/11:9, Bondar/Udvardy – Bennemann/Simion 6:0/6:3, Belgraver/Bonaventure – Jakupovic/Radisic 3:6/2:6, Timofeeva/Boeykens – Gabric/Flipkens 4:6/2:6.